07 Februar 2007

Kreta, was sonst?

Gerade habe ich meinen allabendlichen Spaziergang beendet. Wer sich nicht vorstellen kann, was Kreta Besonderes zu bieten hat oder einfach einmal schauen und träumen möchte: www.kreta-impressionen.de. Kreta zieht. Ich sehe vor meinem inneren Auge all die Stellen, die mir so vertraut sind und nach denen ich eine unglaubliche Sehnsucht empfinde. Nein, ich brauche kein Australien, Bali, Malaysia, Sch.. auf die Malediven, die Bahamas und alle Kreuzfahrtschiffe dieser Welt! Wenn mir jemand sagte, ich dürfte für den Rest meines Lebens nur noch nach Kreta reisen, würde ich ihn totknutschen. Und wenn er mir sagt, dass die Flugverbindung abgeschafft wurde, nehme ich das Schiff. Oder das Auto. Oder ich fahre mit dem Fahrrad. Laufen würde ich nötigenfalls auch, allerdings müßte ich dann ein paar Jahre dort bleiben, um mich von der Anstrengung zu erholen.
Nein, ich brauche nichts anderes! Und wenn mich jemand für langweilig oder unflexibel hält deswegen, interessiert mich das extrem peripher. Mir reichen ein paar schöne Fotos von Pitsidia, dem Künstlerdorf, von Matala, wo einst Cat Stevens große Teile von "Tea for the Tillerman" geschrieben hat, um mich ins Träumen, Schwärmen und Schreiben zu versetzen. Ich liebe meinen Job, mein Leben, so, wie es gerade ist (na gut, ich hätte gern ein paar mehr von diesen bedruckten Papierscheinchen...), sehe viele neue Perspektiven und Aufgaben. Und doch zähle ich seit meiner Onlinebuchung die Tage bis zum 20.05., wenn ich mich um 4.00 Uhr morgens in den Flieger setzen und in meine andere Heimat fliegen darf.
Ja, ich kenne die Stellen, die mich immer wieder anziehen, kenne manchmal sogar einen einzelnen Stein! Das hat meiner Wiedersehensfreude noch nie geschadet. Ich kann die Augen schließen und befinde mich ein paar Sekunden später am Red Beach, direkt bei den Göttern, mitten im Mystischen.
Soll die Welt verreisen, fremde und exotische Plätze kennenlernen, sollen sie tauchen im Roten Meer, im Himalaya herumklettern, Wale beobachten und Eisbären. Ich werde meine Füße derweil im warmen Sand vergraben und sein.

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