Geht nicht kürzer. Wenn ich schon nicht das tue, was zu tun ich mir vorgenommen habe, sollte ich wenigstens in der Lage sein, eine höchst eloquente, eventuelle Kritiker (innerhalb und außerhalb meines Kopfes) verwirrende, vor allem aber plausible Erklärung abzugeben.
Meine selbstgestellte Aufgabe für die nächsten Tage besteht darin, "Frauen denken. Männer nicht." zu sortieren, das eine oder andere weitere Kapitel, vor allem aber ein Exposé, das ich dann an einen Verlag meines Vertrauens schicken kann, zu schreiben. Gestern abend wollte ich anfangen. Der erste Anruf, der mich hinderte, kam von einem Ex, mit dem ich aufgrund der Tatsache, dass wir länger nichts mehr voneinander gehört hatten, eine knappe Stunde lang telefoniert habe. Dann, mein Notebook wartete bereits aufgeklappt, die notwendigen Dateien waren geladen, fiel mir ein, dass ich ja noch Sportwäsche hatte, die dringend in die Waschmaschine wollte. Gesagt getan, niemand soll von mir behaupten können, ich wäre eine Aufschieberin! Wäsche zusammengesammelt, bei der Gelegenheit gleich im Schlafzimmer gewischt, meine Nachttischlampe kaputtgeworfen und die Scherben weggefegt, meine Zitronenbäume, die zwar noch nicht zu sehen sind, aber trotzdem der Pflege bedürfen, gegossen, auf die Heizung gestellt und besprochen, hm, Pflanzen, überhaupt mussten sie alle dringend gegossen werden, außerdem habe ich von meiner Mutter einen wunderschönen Tulpenstrauß bekommen, der frisches Wasser haben wollte, beim Gießen habe ich dann die große Yuccapalme, die sich bei mir zur Pflege aufhält, umgeworfen und musste auch im Wohnzimmer staubsaugen. Wo ich ja schonmal dabei war. Dann habe ich noch rasch den Biomüll hinausgetragen und meine gelben Säcke sortiert.
Ich kann einfach nicht kreativ arbeiten, wenn es um mich herum nicht ordentlich aufgeräumt und sauber ist!
Inzwischen war die Waschmaschine fertig, und ich habe noch rasch die Wäsche aufgehängt, mir Teewasser aufgesetzt und die Geschirrspülmaschine beladen, während ich auf das Wasser wartete. Und da ich ohnehin gerade in der Küche war, konnte ich auch rasch all die Rezepte in den Ordner heften, die sich in letzter Zeit angesammelt haben. Und was war mit den neuen Übungsfolgen, die auch noch sortiert werden wollten? Inzwischen hatte sich das Notebook in Standby versetzt, und ich musste es wieder wecken. Während ich darauf wartete, habe ich rasch meinen Schreibtisch abgewischt und die Belege für den Buchhalter sortiert. Dann klingelte das Telefon, und ich musste wieder fast eine halbe Stunde telefonieren. Als ich auflegte, war es dunkel geworden, und ich irgendwie müde. Da aber der PC schon einmal an war, habe ich rasch meine E-Mails abgeholt, im Internet nach interessanten Laufveranstaltungen gesucht und mich durch die diversen Trainerforen gelesen. Man will ja auf Stand sein. Außerdem ist es eine alte Angewohnheit, immer, bevor ich anfange zu arbeiten, noch ein wenig zu spielen. Jedes Spiel nur einmal, versteht sich, ich will ja meine Zeit nicht verschwenden! Also habe ich insgesamt vielleicht ein Stündchen mit Tetris, Solitaire, FreeCell und einem netten kleinen Quiz verbracht.
Um kurz nach zehn am Abend habe ich dann die Idee aufgegeben, mich noch an meine Ursprungsaufgabe zu setzen. Irgendwie war mir auch überhaupt nicht nach Kreativität. Und dann hatte ich auch gestern vormittag so ein schönes Buch zu lesen angefangen, das mich sicher wieder aufbauen und inspirieren würde. Kurz vor Mitternacht lag ich dann im Bett, der Wecker war auf 5.30 Uhr gestellt, und ich wild entschlossen, gleich nach meinen morgendlichen Yoga-Asanas mit dem Schreiben zu beginnen.
Inzwischen ist es 11.15 Uhr, und ich bin bereits 10 km gelaufen, habe fast 30 Minuten Yoga gemacht, eine weitere Maschine mit Wäsche angeworfen, mein Badezimmer geputzt, lange und ausgiebig geduscht, mir die Karten gelegt, im Bett sitzend in alten Tagebüchern gelesen, meine Stunde für heute nachmittag vorbereitet und ein paar wichtige Telefonate geführt.
Eigentlich lohnt es sich kaum, noch anzufangen. In zwei Stunden muss ich im Studio sein, vorher wollte ich eigentlich noch ein wenig an unserer neuen Choreographie arbeiten, und trainiert habe ich auch schon lange nicht mehr. Doch, ein paar Einheiten Hanteltraining würden mir jetzt wirklich unglaublich gut tun.
Aber wenn ich wieder zuhause bin, nach Training, Probe und vielleicht noch einem kleinen Spaziergang (Verdammt, einkaufen muss ich auch noch - ich brauche schließlich eine neue Nachttischlampe!), setze ich mich sofort an den PC. Wirklich.
Meine selbstgestellte Aufgabe für die nächsten Tage besteht darin, "Frauen denken. Männer nicht." zu sortieren, das eine oder andere weitere Kapitel, vor allem aber ein Exposé, das ich dann an einen Verlag meines Vertrauens schicken kann, zu schreiben. Gestern abend wollte ich anfangen. Der erste Anruf, der mich hinderte, kam von einem Ex, mit dem ich aufgrund der Tatsache, dass wir länger nichts mehr voneinander gehört hatten, eine knappe Stunde lang telefoniert habe. Dann, mein Notebook wartete bereits aufgeklappt, die notwendigen Dateien waren geladen, fiel mir ein, dass ich ja noch Sportwäsche hatte, die dringend in die Waschmaschine wollte. Gesagt getan, niemand soll von mir behaupten können, ich wäre eine Aufschieberin! Wäsche zusammengesammelt, bei der Gelegenheit gleich im Schlafzimmer gewischt, meine Nachttischlampe kaputtgeworfen und die Scherben weggefegt, meine Zitronenbäume, die zwar noch nicht zu sehen sind, aber trotzdem der Pflege bedürfen, gegossen, auf die Heizung gestellt und besprochen, hm, Pflanzen, überhaupt mussten sie alle dringend gegossen werden, außerdem habe ich von meiner Mutter einen wunderschönen Tulpenstrauß bekommen, der frisches Wasser haben wollte, beim Gießen habe ich dann die große Yuccapalme, die sich bei mir zur Pflege aufhält, umgeworfen und musste auch im Wohnzimmer staubsaugen. Wo ich ja schonmal dabei war. Dann habe ich noch rasch den Biomüll hinausgetragen und meine gelben Säcke sortiert.
Ich kann einfach nicht kreativ arbeiten, wenn es um mich herum nicht ordentlich aufgeräumt und sauber ist!
Inzwischen war die Waschmaschine fertig, und ich habe noch rasch die Wäsche aufgehängt, mir Teewasser aufgesetzt und die Geschirrspülmaschine beladen, während ich auf das Wasser wartete. Und da ich ohnehin gerade in der Küche war, konnte ich auch rasch all die Rezepte in den Ordner heften, die sich in letzter Zeit angesammelt haben. Und was war mit den neuen Übungsfolgen, die auch noch sortiert werden wollten? Inzwischen hatte sich das Notebook in Standby versetzt, und ich musste es wieder wecken. Während ich darauf wartete, habe ich rasch meinen Schreibtisch abgewischt und die Belege für den Buchhalter sortiert. Dann klingelte das Telefon, und ich musste wieder fast eine halbe Stunde telefonieren. Als ich auflegte, war es dunkel geworden, und ich irgendwie müde. Da aber der PC schon einmal an war, habe ich rasch meine E-Mails abgeholt, im Internet nach interessanten Laufveranstaltungen gesucht und mich durch die diversen Trainerforen gelesen. Man will ja auf Stand sein. Außerdem ist es eine alte Angewohnheit, immer, bevor ich anfange zu arbeiten, noch ein wenig zu spielen. Jedes Spiel nur einmal, versteht sich, ich will ja meine Zeit nicht verschwenden! Also habe ich insgesamt vielleicht ein Stündchen mit Tetris, Solitaire, FreeCell und einem netten kleinen Quiz verbracht.
Um kurz nach zehn am Abend habe ich dann die Idee aufgegeben, mich noch an meine Ursprungsaufgabe zu setzen. Irgendwie war mir auch überhaupt nicht nach Kreativität. Und dann hatte ich auch gestern vormittag so ein schönes Buch zu lesen angefangen, das mich sicher wieder aufbauen und inspirieren würde. Kurz vor Mitternacht lag ich dann im Bett, der Wecker war auf 5.30 Uhr gestellt, und ich wild entschlossen, gleich nach meinen morgendlichen Yoga-Asanas mit dem Schreiben zu beginnen.
Inzwischen ist es 11.15 Uhr, und ich bin bereits 10 km gelaufen, habe fast 30 Minuten Yoga gemacht, eine weitere Maschine mit Wäsche angeworfen, mein Badezimmer geputzt, lange und ausgiebig geduscht, mir die Karten gelegt, im Bett sitzend in alten Tagebüchern gelesen, meine Stunde für heute nachmittag vorbereitet und ein paar wichtige Telefonate geführt.
Eigentlich lohnt es sich kaum, noch anzufangen. In zwei Stunden muss ich im Studio sein, vorher wollte ich eigentlich noch ein wenig an unserer neuen Choreographie arbeiten, und trainiert habe ich auch schon lange nicht mehr. Doch, ein paar Einheiten Hanteltraining würden mir jetzt wirklich unglaublich gut tun.
Aber wenn ich wieder zuhause bin, nach Training, Probe und vielleicht noch einem kleinen Spaziergang (Verdammt, einkaufen muss ich auch noch - ich brauche schließlich eine neue Nachttischlampe!), setze ich mich sofort an den PC. Wirklich.
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