Eigentlich hatte ich mich heute nachmittag inspirieren lassen von einem Bericht über eine irgendwie christlich-baptistisch-orthodoxe Hochzeit, bei der es darum ging, dass die Frau dem Manne untertan ist und nach getaner Hausarbeit zu Gott betet, dass der Angetraute nicht mit Sägespänen unter den Schuhen nach Hause kommt und sie neu putzen muss. Ich denke nicht, dass ich mich mit einem derart reaktionären Schwachsinn auseinandersetzen will - da schreibe ich doch lieber über das Sexualleben von sehr alten Schildkröten. Langsam eben.
Oder über eine Form der Liebe, die nicht verlangt, sondern lässt. Die nicht drängt, sondern da ist. Die nicht hofft, sondern glaubt. Es ist so unglaublich gleichgültig, wer wann wo putzt! Es ist egal, wer wann und in welcher Beziehung recht hat! Die Verbindung zweier Herzen ist wichtig, nichts sonst. Oder, um die Sprache anderer Welten zu berücksichtigen: Gleichklang zwischen zwei Tönen, nicht immer, aber immer dann, wenn beide eine Melodie wünschen, ist wichtig. Sich in die Augen sehen und erkennen. Die Stimme des anderen hören ohne das Bedürfnis zu antworten, stattdessen Stille und Liebe. Liebe gibt. Und sie bekommt, weil sie gegeben hat, ohne darauf zu warten, dass sie für ihr Geben bezahlt wird. Liebe kann sich auf den Rücken legen und auf eine Umarmung warten. Liebe kann Sex haben. Liebe kann telefonieren, ohne zu sprechen, dabei für das geliebte Gegenüber da sein, den Hörer in die Arme schließen und sich seinem Atemrhythmus anpassen. Liebe kann Traurigkeit akzeptieren und aushalten. Liebe bedeutet niemals Verlust, sie gibt.
Der Himmel hat heute abend ausgiebig auf meine Dachfenster geweint. Ich bin dankbar, nicht nur für das Weinen des Himmels, sondern vor allem für das Weinen eines Menschen, der niemals weint. Ich bin dankbar für den grauen Himmel, der mich schlafen lässt, für die Regentropfen an meinen Dachfenstern und für das, was ich seit einiger Zeit in meinem Leben entdecke. Es ist gut so.
Und wenn ich jetzt schlafen gehe, nehme ich einen Traum mit, ein Gefühl, die Wärme eines Körpers, die mir auch dann, wenn ich traurig bin, Liebe geben. Ich spüre. Ich fühle. Ich lebe!
Oder über eine Form der Liebe, die nicht verlangt, sondern lässt. Die nicht drängt, sondern da ist. Die nicht hofft, sondern glaubt. Es ist so unglaublich gleichgültig, wer wann wo putzt! Es ist egal, wer wann und in welcher Beziehung recht hat! Die Verbindung zweier Herzen ist wichtig, nichts sonst. Oder, um die Sprache anderer Welten zu berücksichtigen: Gleichklang zwischen zwei Tönen, nicht immer, aber immer dann, wenn beide eine Melodie wünschen, ist wichtig. Sich in die Augen sehen und erkennen. Die Stimme des anderen hören ohne das Bedürfnis zu antworten, stattdessen Stille und Liebe. Liebe gibt. Und sie bekommt, weil sie gegeben hat, ohne darauf zu warten, dass sie für ihr Geben bezahlt wird. Liebe kann sich auf den Rücken legen und auf eine Umarmung warten. Liebe kann Sex haben. Liebe kann telefonieren, ohne zu sprechen, dabei für das geliebte Gegenüber da sein, den Hörer in die Arme schließen und sich seinem Atemrhythmus anpassen. Liebe kann Traurigkeit akzeptieren und aushalten. Liebe bedeutet niemals Verlust, sie gibt.
Der Himmel hat heute abend ausgiebig auf meine Dachfenster geweint. Ich bin dankbar, nicht nur für das Weinen des Himmels, sondern vor allem für das Weinen eines Menschen, der niemals weint. Ich bin dankbar für den grauen Himmel, der mich schlafen lässt, für die Regentropfen an meinen Dachfenstern und für das, was ich seit einiger Zeit in meinem Leben entdecke. Es ist gut so.
Und wenn ich jetzt schlafen gehe, nehme ich einen Traum mit, ein Gefühl, die Wärme eines Körpers, die mir auch dann, wenn ich traurig bin, Liebe geben. Ich spüre. Ich fühle. Ich lebe!
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