Gerade habe ich erfahren, dass es nicht nur keine Prinzen gibt, sondern auch keine Prinzessinnen. Alles gelogen. Die tun nur so, als ob. Egal, ob Männlein oder Weiblein. Üble HerzensbrecherInnen sind sie, die vermeintlich Geadelten! Und in echt sind sie nichts weiter als glubschäugige Frösche!
Vor langer, langer Zeit, als ich noch das Gefühl hatte, Frau meiner Sinne zu sein, habe ich viel über Dankbarkeit und Glück und Lachen geschrieben. Möglicherweise hatte ich damals eine Idee von Glück. Von Vertrauen. Von Sichselbstheilenkönnen. Blödsinniger Schwachsinn war das.
Was gibt es? Wolken, die von der Sonne beschienen werden und so tun, als könnte es morgen schönes Wetter geben, das ich aber überhaupt nicht haben will, weil es nicht paßt. Regen will ich, Wolkenbrüche, Donner und Blitz, einen schwarzen Himmel, Zerstörung!
Und es gibt Vögelgezwitscher, das ich genießen könnte, wenn ich könnte. Es gibt Regentropfen auf meinem Dachfenster, die Ähnlichkeit mit meinen Tränen haben.
Es ist erstaunlich, wie die Perspektive wechseln kann. Gleichgültig, ob es um Angst geht, um Trauer, um Sehnsucht, blauen Himmel, Freundschaft, Liebe, Gehaltenwerdenwollen. Heute noch in Sicherheit, morgen im Nirwana der eigenen Gedanken.
Wenn ich aus meinem Dachfenster nach oben schaue, sehe ich noch immer den Himmel. Aber ich sehe ihn anders.
Ich sehe die Fliegenscheiße auf dem Glas. Sehe die einsame Nachbarin. Bin mir der Tatsache bewußt, dass der längste Tag vorbei ist. Fühle nicht mehr das, was ich gefühlt habe in Phasen der Dankbarkeit.
Was hat sich geändert? Nichts. Alles. Ich werde mir bewußt. Ist nicht wenig. Ist, ehrlich gesagt, sogar zuviel. Ich töte Tränen. Lasse sie gnadenlos ersaufen in einem Meer von Gleichgesinnten. Lebe und spüre all meine Angst. Ist groß. Angst essen Seele auf, heißt ein Film des ebenfalls von Angst geplagten R.W. Fassbinder. Keine Ahnung, worum es in diesem Film ging, aber den Titel verstehe ich. Meine Seele wird gerade gebraten.
Eigentlich ist nichts anders in meinem Leben. Außer mir. Eigentlich ist mein Leben so wie immer. Fast. Eigentlich könnte ich das Blau zwischen den Wolken sehen. Eigentlich.
Vor langer, langer Zeit, als ich noch das Gefühl hatte, Frau meiner Sinne zu sein, habe ich viel über Dankbarkeit und Glück und Lachen geschrieben. Möglicherweise hatte ich damals eine Idee von Glück. Von Vertrauen. Von Sichselbstheilenkönnen. Blödsinniger Schwachsinn war das.
Was gibt es? Wolken, die von der Sonne beschienen werden und so tun, als könnte es morgen schönes Wetter geben, das ich aber überhaupt nicht haben will, weil es nicht paßt. Regen will ich, Wolkenbrüche, Donner und Blitz, einen schwarzen Himmel, Zerstörung!
Und es gibt Vögelgezwitscher, das ich genießen könnte, wenn ich könnte. Es gibt Regentropfen auf meinem Dachfenster, die Ähnlichkeit mit meinen Tränen haben.
Es ist erstaunlich, wie die Perspektive wechseln kann. Gleichgültig, ob es um Angst geht, um Trauer, um Sehnsucht, blauen Himmel, Freundschaft, Liebe, Gehaltenwerdenwollen. Heute noch in Sicherheit, morgen im Nirwana der eigenen Gedanken.
Wenn ich aus meinem Dachfenster nach oben schaue, sehe ich noch immer den Himmel. Aber ich sehe ihn anders.
Ich sehe die Fliegenscheiße auf dem Glas. Sehe die einsame Nachbarin. Bin mir der Tatsache bewußt, dass der längste Tag vorbei ist. Fühle nicht mehr das, was ich gefühlt habe in Phasen der Dankbarkeit.
Was hat sich geändert? Nichts. Alles. Ich werde mir bewußt. Ist nicht wenig. Ist, ehrlich gesagt, sogar zuviel. Ich töte Tränen. Lasse sie gnadenlos ersaufen in einem Meer von Gleichgesinnten. Lebe und spüre all meine Angst. Ist groß. Angst essen Seele auf, heißt ein Film des ebenfalls von Angst geplagten R.W. Fassbinder. Keine Ahnung, worum es in diesem Film ging, aber den Titel verstehe ich. Meine Seele wird gerade gebraten.
Eigentlich ist nichts anders in meinem Leben. Außer mir. Eigentlich ist mein Leben so wie immer. Fast. Eigentlich könnte ich das Blau zwischen den Wolken sehen. Eigentlich.
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