Stille ist lt. Wikipedia:
und also definitionsgemäß nichts anderes als die Abwesenheit von Geräuschen, gleichgültig, ob es sich dabei um Worte, Sprache, Musik, Krach, Motorenlärm, Schreien, Weinen, Schluchzen, Streiten, Gelächter handelt. Wenn es still ist, ist nichts zu hören.
So gesehen, erfordert Stille keinerlei Interpretation. Es hat ja niemand etwas gesagt.
Aber es gibt Gedanken, und die funktionieren bei Stille wesentlich besser als im Lauten. Wenn es still ist, kann ich meinen Gedanken unbelästigt durch Nebengeräusche nachhängen, und wenn ich die Ohren spitze, kann ich sie sogar schleichen hören.
Denn manche Gedanken schleichen, meine zum Beispiel kommen von irgendwo rechts hinten oben, und noch ehe ihr Opfer (also ich) auch nur "Piep" sagen kann, haben sie es an der Kehle. Verbeissen sich.
Gedanken lieben Stille.
Wenn jemand etwas sagt, kann ich zuhören.
Wenn jemand schreit, kann ich mir die Ohren zuhalten.
Wenn jemand weint, kann ich ihn trösten.
Stille ist alles. Nichts auch. Stille wirft mich in einen leeren Raum und lässt mich in tiefe Dunkelheiten taumeln.
Stille macht mich taub, weil ich nur meine eigenen Gedanken hören kann.
Stille macht mich einerseits glücklich, weil die abwesenden Geräusche nicht stören.
Andererseits macht sie mir Angst, weil ich nicht weiß, welche Worte abwesend sind.
Selbstgewählte Stille ist Ruhe.
Erzwungene Stille sind alle Geräusche, die Dantes Hölle für seine Protagonisten bereithält.
Ich wäre gern still, denn ich weiß, dass ich viel zu laut bin. Immer noch.
Die Stille (v. althochdt.: stilli ohne Bewegung, ohne Geräusch) bezeichnet in der deutschen Sprache die empfundene Lautlosigkeit, Abwesenheit jeglichen Geräusches, aber auch Bewegungslosigkeit. Gegenbegriffe sind Geräusch, Lärm u.ä. Stille ist bedeutungsverwandt, aber zu unterscheiden vom Schweigen.
So gesehen, erfordert Stille keinerlei Interpretation. Es hat ja niemand etwas gesagt.
Aber es gibt Gedanken, und die funktionieren bei Stille wesentlich besser als im Lauten. Wenn es still ist, kann ich meinen Gedanken unbelästigt durch Nebengeräusche nachhängen, und wenn ich die Ohren spitze, kann ich sie sogar schleichen hören.
Denn manche Gedanken schleichen, meine zum Beispiel kommen von irgendwo rechts hinten oben, und noch ehe ihr Opfer (also ich) auch nur "Piep" sagen kann, haben sie es an der Kehle. Verbeissen sich.
Gedanken lieben Stille.
Wenn jemand etwas sagt, kann ich zuhören.
Wenn jemand schreit, kann ich mir die Ohren zuhalten.
Wenn jemand weint, kann ich ihn trösten.
Stille ist alles. Nichts auch. Stille wirft mich in einen leeren Raum und lässt mich in tiefe Dunkelheiten taumeln.
Stille macht mich taub, weil ich nur meine eigenen Gedanken hören kann.
Stille macht mich einerseits glücklich, weil die abwesenden Geräusche nicht stören.
Andererseits macht sie mir Angst, weil ich nicht weiß, welche Worte abwesend sind.
Selbstgewählte Stille ist Ruhe.
Erzwungene Stille sind alle Geräusche, die Dantes Hölle für seine Protagonisten bereithält.
Ich wäre gern still, denn ich weiß, dass ich viel zu laut bin. Immer noch.
Hallo,
AntwortenLöschenDeine Posts der letzten
Tage beinhalten schöne
Gedanken, die es lohnt,
sich eigen zu machen!
Ich wünsche
Dir eine gute Zeit,
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