Für NichtschonimmermitleserInnen: Elfchen ist eine Kreativitätstechnik mit folgender Regel: Ein Wort in der ersten Zeile, zwei in der zweiten, drei in der dritten, vier in der vierten und eins in der fünften. Und mit diesem letzten Wort fängt dann das nächste Elfchen an.
Elfchen? 11 Wörter eben.
Manchmal
gehen die
Wege des Lebens
ganz woanders hin. Irgendwie
blöd.
Blöd
finde ich
alles, was mich
traurig und mutlos macht.
Immer.
Immer,
wenn ich
viel Blut sehe,
muss ich sehr lange
kotzen.
Kotzen
muss ich
bei allen Horrorfilmen,
die mit herausfallenden Gedärmen
spielen.
Spielen
mag ich.
Aber nicht mehr
heute abend. Vielleicht morgen
wieder?
Wieder
und wieder;
jeden Tag neu
erfinde ich eine neue
Geschichte.
Geschichte
ist oft
eine halbwegs nett
in glitzerndem Geschenkpapier verpackte
Lüge.
Lüge
wäre es,
wenn ich behaupte,
dass ich noch wach
bin.
Das letzte Elfchen war wahr. Allen LeserInnen, FreundInnen, Bekannten, Verwandten, Wohlgesonnenen und KritikerInnen wünsche ich eine erholsame Nacht mit wunderschönen Träumen und einem geliebten Menschen unter der gleichen Decke! Falls der sich gerade eine Auszeit nimmt: Genießen Sie Ihre eigene Nähe - die ist Gold wert!
(Aus irgendwelchen Gründen, die nur die Tastatur meines Laptops kennt, schreibt mein "w" nicht mehr richtig - und das braucht man ziemlich oft, stelle ich fest.)
(Aus irgendwelchen Gründen, die nur die Tastatur meines Laptops kennt, schreibt mein "w" nicht mehr richtig - und das braucht man ziemlich oft, stelle ich fest.)
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