Es gibt ja so Tage, da springt die Kreativität aus sämtlichen Löchern, und ich habe keine Ahnung, wo sie auf einmal herkommt.
Oder lüge ich? Weiß ich eigentlich, dass Kreativität immer auch Traurigkeit bedeutet? Dass Lyrik nichts weiter ist als der Versuch, Tränen zu trocknen?
Manchmal leben wir zwei Leben: Eines, das Kraft gibt, voller Humor, Gelächter, Energie und Harmonie ist und ein anderes, das all diese Kraft und Energie einsaugt wie ein Vampir das Blut seines Opfers. Manchmal ist es schwer, diese beiden Leben unter ein Dach zu bringen.
Ich schaue hinauf zum Himmel und sehe Sterne. Träume mich auf den Bürgersteig der Milchstraße, erklettere die Mondkrater.
Aber ebenso sehe ich in Abgründe, Dunkelheit, wirbele zwischen Meteoriten herum und lasse mich fallen, statt zu kämpfen, versuche ich, statt zu schreien, flüstere ich.
Aber manchmal kämpfe ich trotzdem. Um mich. Nur noch um mich. Kann nichts anderes bewegen als meinen eigenen Arsch. Fremde Ärsche (und damit meine ich alle, die nicht an meinem Rückgrat festgewachsen sind) müssen sich selbst helfen.
Früher, in optimistischeren Zeiten, habe ich auch für andere gekämpft. Heute weiss ich, dass das nicht funktioniert.
Jeder kämpft für sich allein.
Das ist traurig.
Das ist deprimierend.
Das ist Realität.
Mit all diesen Erkenntnissen, die meinen Kopf besetzen, frage ich mich manchmal, wofür Kämpfe lohnen könnten?
Ich habe noch immer die Hoffnung, dass es Schnittmengen gibt zwischen meinem Territorium und dem anderer.
Aber ich habe Angst, dass diese Hoffnung nicht mehr wert als der Stern in meiner Jackentasche.
Oder lüge ich? Weiß ich eigentlich, dass Kreativität immer auch Traurigkeit bedeutet? Dass Lyrik nichts weiter ist als der Versuch, Tränen zu trocknen?
Manchmal leben wir zwei Leben: Eines, das Kraft gibt, voller Humor, Gelächter, Energie und Harmonie ist und ein anderes, das all diese Kraft und Energie einsaugt wie ein Vampir das Blut seines Opfers. Manchmal ist es schwer, diese beiden Leben unter ein Dach zu bringen.
Ich schaue hinauf zum Himmel und sehe Sterne. Träume mich auf den Bürgersteig der Milchstraße, erklettere die Mondkrater.
Aber ebenso sehe ich in Abgründe, Dunkelheit, wirbele zwischen Meteoriten herum und lasse mich fallen, statt zu kämpfen, versuche ich, statt zu schreien, flüstere ich.
Aber manchmal kämpfe ich trotzdem. Um mich. Nur noch um mich. Kann nichts anderes bewegen als meinen eigenen Arsch. Fremde Ärsche (und damit meine ich alle, die nicht an meinem Rückgrat festgewachsen sind) müssen sich selbst helfen.
Früher, in optimistischeren Zeiten, habe ich auch für andere gekämpft. Heute weiss ich, dass das nicht funktioniert.
Jeder kämpft für sich allein.
Das ist traurig.
Das ist deprimierend.
Das ist Realität.
Mit all diesen Erkenntnissen, die meinen Kopf besetzen, frage ich mich manchmal, wofür Kämpfe lohnen könnten?
Ich habe noch immer die Hoffnung, dass es Schnittmengen gibt zwischen meinem Territorium und dem anderer.
Aber ich habe Angst, dass diese Hoffnung nicht mehr wert als der Stern in meiner Jackentasche.
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