Ja, es ist mir absolut bewusst, dass ich mich einer Riesenmeute von Menschen anschließe, die über das Wetter reden. Und trotzdem: Die Ostertage habe ich noch auf der Couch einer Wohnung mit großem Bildschirm verbracht, bin sinnlos durch die Kanäle gezappt und habe mich strikt geweigert, mehr als einen Fuß vor die Tür zu setzen.
Heute mussten beide Füße raus, sie wollten zum 5 Kilometer entfernt gelegenen Bahnhof. Vierzig Minuten sind sie gelaufen, strahlender Sonnenschein, viel Wind und eine wunderschöne Winterlandschaft kurz nach Beginn des meteorologischen Frühlings waren der Lohn. Aber auch Schneetreiben. Und etwas Regen. Viel Wetter auf relativ kurzer Strecke.
Der Rückweg fand dann heute abend im Dunkeln, bei heftigstem Schneetreiben und fiesem Gegenwind statt. Mein kleiner Regenschirm bog sich, meine Hände wurden trotz der Handschuhe kalt und kälter und meine wetterunangepasste Hoppsenkluft nass und nasser. Trotzdem: Vierzig Minuten! Und die waren auch irgendwie schön. Der Schnee hat die Landschaft etwas heller gemacht, und als Kontrast zu den dicken Flocken hatte ich die Sonnenuntergangsmusik von Café del Mar im Ohr.
Allerdings ist soviel frische Luft auch recht anstrengend. Bin jetzt rechtschaffen müde.
Am Samstag habe ich noch geschrieben: "Alles wird gut, weil es muss!". Heute weiß ich, was ich damit gemeint habe, ohne zu wissen, dass es darauf hinauslaufen würde. Manchmal hilft es, erst einmal so zu tun, als sei alles gut, und manchmal reagiert das Schicksal darauf und hilft beim Gutwerden. Manchmal muss man allerdings selbst dafür sorgen, dass alles gut wird. Und manchmal ist der Anfang dazu ein erzwungener Mammutspaziergang im Schneetreiben.
Heute mussten beide Füße raus, sie wollten zum 5 Kilometer entfernt gelegenen Bahnhof. Vierzig Minuten sind sie gelaufen, strahlender Sonnenschein, viel Wind und eine wunderschöne Winterlandschaft kurz nach Beginn des meteorologischen Frühlings waren der Lohn. Aber auch Schneetreiben. Und etwas Regen. Viel Wetter auf relativ kurzer Strecke.
Der Rückweg fand dann heute abend im Dunkeln, bei heftigstem Schneetreiben und fiesem Gegenwind statt. Mein kleiner Regenschirm bog sich, meine Hände wurden trotz der Handschuhe kalt und kälter und meine wetterunangepasste Hoppsenkluft nass und nasser. Trotzdem: Vierzig Minuten! Und die waren auch irgendwie schön. Der Schnee hat die Landschaft etwas heller gemacht, und als Kontrast zu den dicken Flocken hatte ich die Sonnenuntergangsmusik von Café del Mar im Ohr.
Allerdings ist soviel frische Luft auch recht anstrengend. Bin jetzt rechtschaffen müde.
Am Samstag habe ich noch geschrieben: "Alles wird gut, weil es muss!". Heute weiß ich, was ich damit gemeint habe, ohne zu wissen, dass es darauf hinauslaufen würde. Manchmal hilft es, erst einmal so zu tun, als sei alles gut, und manchmal reagiert das Schicksal darauf und hilft beim Gutwerden. Manchmal muss man allerdings selbst dafür sorgen, dass alles gut wird. Und manchmal ist der Anfang dazu ein erzwungener Mammutspaziergang im Schneetreiben.
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