19 März 2008

Vier Federn, Portrait einer Lady und Stoning

Das war mein heutiger Nachmittag: "Stoning" war der erste Film. Handelte von einer Amerikanerin, die sich in einen Iraner verliebt, ihn heiratet, zum Islam übertritt, ihm in den Iran folgt, dort vom Nachbarn vergewaltigt wird, vom Anwalt erfährt, dass sie keine Chance hat, wenn sie den Vergewaltiger anzeigt, versucht, die durch die Vergewaltigung verursachte Schwangerschaft abzubrechen, dabei erwischt und ins Gefängnis geworfen, vom Gericht, das im Iran noch die Scharia anwendet, zu 25 Peitschenhieben und einem Jahr Isolationshaft (in einem kleinen Loch, bei unzureichender Nahrung und einem Blecheimer zur Verrichtung der Notdurft) verurteilt wird. Später wird sie dann doch gesteinigt, die Strafe, die im Iran auf Ehebruch steht, und vergewaltigte Frauen haben ja schließlich die Ehe gebrochen, nicht wahr?
In "Portrait einer Lady" spielt Nicole Kidman eine junge Frau Ende des 19. Jahrhunderts, die heiratet und fortan eigentlich keine Rechte mehr hat. Sie flieht trotzdem vor ihrem sadistischen Ehemann, weil ihr Cousin im Sterben liegt und sie bei ihm sein möchte. Mann und Frau siezen sich in der Öffentlichkeit, und die erwachsene Tochter geht eher ins Kloster, bevor sie den Mann, den sie liebt, heiratet und damit ihrem Vater missfällt.
Der letzte Film für heute war dann "Vier Federn". Hier hat sich ein junger Soldat vernünftigerweise aus seinem Regiment abgemeldet, weil er nicht einsehen konnte, warum er im Sudan die britische Königin verteidigen soll, die doch im Buckingham Palast wohnt. Dann ist er aber doch dorthin gereist, weil alle ihn für einen Feigling hielten und hat zum Schluss die Dame seines Herzens wiedergewonnen.


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