Gestern habe ich ja bereits darüber philosophiert, dass Mobiltelefon, Blueberry, Laptop und Palm die Keule ersetzt haben.
Da wir uns aber nicht aus dem gebückten Gang aufgerichtet und sofort Wireless LAN, eine Steckdose und ein Aufladegerät gefunden haben, ist es logisch, dass wir uns irgendwie dahin bewegt haben müssen, wo wir jetzt sind.
Erinnern Sie sich noch an diese Fünfzigerjahrefilme, in denen der Held mit den Worten "Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss!" in den Sonnenuntergang ritt und eine tapfer lächelnde und erst nach seinem Verschwinden schluchzende Dame hinterließ?
Das war eine Zwischenstufe mit dem Colt als Keule. Ein paar Jahre später gab es einen Kuss auf die Wange und die Worte "Heute abend hätte ich so gern Schnitzel!". Hier ist schon eine gewisse Entwicklung festzustellen gewesen - er kam zum Abendessen wieder! Und er fuhr mit seiner Keule in den frühen Morgen hinein. Das waren die Sechziger.
Noch später, Mitte der Achziger, gab es Filmchen, in denen dressierte und albern kichernde Blondinen sich von Börsianern mit exakt zwei verschiedenen Gesichtsausdrücken dominieren liessen. Eines dieser "Werke" hiess "9 1/2 Wochen" und wurde rasch zum Kultfilm. Den habe ich mir gestern angeschaut und wie vor knapp zwanzig Jahren wieder das Bedürfnis verspürt, Kim Basinger mit "Das andere Geschlecht" (von Simone de Beauvoir, für Nichtwissende) in einem kleinen Raum bei gutem Leselicht einzusperren und Mickey Rourke in einem anderen schalldichten Raum so lange zu prügeln, bis er drei Gesichter kann.
Tja, und wo sind wir heute? Ich behaupte: Wenn ab sofort Mädchen und Jungen in getrennten Gruppen unterrichtet und später auch ebenso getrennt studieren würden, gäbe es in einer halben Generation keine Männer mehr in Führungspositionen. Die Jungs wären nämlich damit beschäftigt, ihre Rang- und Hackordnung auszukämpfen, statt zu lernen, während die Mädchen sich schon mit Quantenpsychologie und modernen Methoden der Personalführung auseinandersetzten. Jungen würden an ihrem "Einsamer-Cowboy-Status" arbeiten, während die Mädchen schon netzwerken. Jungen säßen noch im einsamen Kämmerlein, um ein bestimmtes Problem erst einmal zu durchdenken, während die Mädchen schon eine gemeinsame Lösung gefunden hätten.
Falsch? Einseitig? Beweisen Sie mir das Gegenteil! Ganz davon abgesehen, geht es mir hier in keiner Weise um politische Korrektheit und ein ausgewogenes Urteil über den Unterschied zwischen dem männlichen und dem weiblichen Geschlecht. Es geht mir darum, mich einmal ausgiebig auszukotzen. Und ich schreibe all das nur, weil ich weiss, dass der Mann meines Herzens zuviel zu tun hat, um sich mit den Ergüssen seiner phasenweisen durchgeknallten Sozialpartnerin auseinanderzusetzen. Möglicherweise teilt er meine Ansichten nicht...
Warum lassen Frauen sich noch immer schlechter bezahlen für die gleiche Arbeit?
Warum verkaufen Frauen (und da nehme ich mich nicht aus) sich nicht besser?
Warum legen Frauen ihre Brut nicht einfach dem Kerl in die Arme und gehen arbeiten? Es gibt doch jetzt ELTERNgeld! (Das hätte auch den Vorteil, dass sie den Nachwuchs nicht im Blumenkasten verbuddeln müssen, weil sie das mit dem Füttern und Wickeln nicht auf die Reihe bekommen haben.)
Warum rasieren, blondieren, etikettieren wir uns?
Warum lassen wir uns operieren, manipulieren, limitieren?
Warum bestehen wir nicht einfach darauf, dass die Welt jetzt für die nächsten paar tausend Jahre nach unseren Uhren tickt?
Warum bestehen wir nicht auf unseren eigenen Keulen? Und hauen der Welt damit unseren Stempel ins Gesicht?
Ich spreche hier nicht von Maggie Thatcher, Angela Merkel oder Hillary Clinton, die zwar meine Hochachtung für ihre Leistungen haben, möglicherweise aber nur deswegen so weit gekommen sind, weil sie ihre Kampfesform der Männerwelt angepasst haben. Deswegen werden sie auch nichts bewegen, fürchte ich. Nicht, wenn ihre männlichen Anteile Überhand behalten.
Ich spreche von Frau Meyer, die in der Uni putzt, von Frau Metzger, die sich der Parteiräson widersetzt, von Frau Müller, die alleinerziehend ist und Chefin eines mittelständischen Unternehmens, von Frau Schmidt, die im Frauennotruf ehrenamtlich arbeitet, von Frau Simonis, die zugibt, der Machtgeilheit erlegen zu sein.
Wollen wir wirklich zulassen, dass die Jungs immer noch durch die Gegend laufen, unorganisiert, teilweise unfähig, dass sie Züge, Müllabfuhr und Volkswirtschaft lahmlegen, weil zwei von ihnen sich die schrumpeligen Eier schaukeln müssen? Wollen wir wirklich zusehen, wie sie diesen Planeten ins endgültige Aus schiessen, weil sie nicht auf ihre Potenzschleudern und den Einzelplatz im Bundeswehrjet verzichten wollen? Dass unsere Kinder zum größten Teil noch immer männerlos aufwachsen, weil die wenigen, die sich trauen, für den Nachwuchs echte Verantwortung zu übernehmen, als Weicheier verhöhnt werden?
Wollen wir im Jahr 2008 wirklich tatenlos dabei zusehen, wie sie mit modernen Keulen durch eine immer kleiner werdende Welt trampeln, wenn sie im Grundschulalter nicht einmal in akzeptabler Zeit einen Kreis bilden können, der diese Bezeichnung auch verdient hat?
Wollen wir immer noch still abwarten, bis ER sich bewegt?
Entscheiden Sie selbst!
Und noch ein paar Fragen an die Herren:
Wollen Sie sich immer noch unterstellen lassen, Sie hätten sich nicht unter Kontrolle, und jede Frau im Mini würde Ihren Paarungstrieb unweigerlich auslösen?
Wollen Sie wirklich, dass Ihr Sohn und Ihre Tochter nur von einem Geschlecht, also einseitig, erzogen wird?
Was halten Sie von Kommunikation? Miteinander reden? Nicht immer der Stärkere sein müssen? Alberne Rollenstereotypen loslassen dürfen? Weinen dürfen? IHR die Wasserkiste in die Hand drücken, wenn sie schon nach Gleichberechtigung brüllt? Wollen Sie häufiger IHR die Initiative im Bett überlassen, auch auf die Gefahr, dass sich dann für eine Weile nicht soviel tut?
Wollen Sie mit Ihrem Sohn und seinen Freunden einen Kreis üben, der diesen Namen auch verdient hat? Ihnen zeigen, dass Männer nicht so strotzdoof sind, wie sie sich viel zu oft präsentieren?
Es ist Ihre Entscheidung!
Da wir uns aber nicht aus dem gebückten Gang aufgerichtet und sofort Wireless LAN, eine Steckdose und ein Aufladegerät gefunden haben, ist es logisch, dass wir uns irgendwie dahin bewegt haben müssen, wo wir jetzt sind.
Erinnern Sie sich noch an diese Fünfzigerjahrefilme, in denen der Held mit den Worten "Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss!" in den Sonnenuntergang ritt und eine tapfer lächelnde und erst nach seinem Verschwinden schluchzende Dame hinterließ?
Das war eine Zwischenstufe mit dem Colt als Keule. Ein paar Jahre später gab es einen Kuss auf die Wange und die Worte "Heute abend hätte ich so gern Schnitzel!". Hier ist schon eine gewisse Entwicklung festzustellen gewesen - er kam zum Abendessen wieder! Und er fuhr mit seiner Keule in den frühen Morgen hinein. Das waren die Sechziger.
Noch später, Mitte der Achziger, gab es Filmchen, in denen dressierte und albern kichernde Blondinen sich von Börsianern mit exakt zwei verschiedenen Gesichtsausdrücken dominieren liessen. Eines dieser "Werke" hiess "9 1/2 Wochen" und wurde rasch zum Kultfilm. Den habe ich mir gestern angeschaut und wie vor knapp zwanzig Jahren wieder das Bedürfnis verspürt, Kim Basinger mit "Das andere Geschlecht" (von Simone de Beauvoir, für Nichtwissende) in einem kleinen Raum bei gutem Leselicht einzusperren und Mickey Rourke in einem anderen schalldichten Raum so lange zu prügeln, bis er drei Gesichter kann.
Tja, und wo sind wir heute? Ich behaupte: Wenn ab sofort Mädchen und Jungen in getrennten Gruppen unterrichtet und später auch ebenso getrennt studieren würden, gäbe es in einer halben Generation keine Männer mehr in Führungspositionen. Die Jungs wären nämlich damit beschäftigt, ihre Rang- und Hackordnung auszukämpfen, statt zu lernen, während die Mädchen sich schon mit Quantenpsychologie und modernen Methoden der Personalführung auseinandersetzten. Jungen würden an ihrem "Einsamer-Cowboy-Status" arbeiten, während die Mädchen schon netzwerken. Jungen säßen noch im einsamen Kämmerlein, um ein bestimmtes Problem erst einmal zu durchdenken, während die Mädchen schon eine gemeinsame Lösung gefunden hätten.
Falsch? Einseitig? Beweisen Sie mir das Gegenteil! Ganz davon abgesehen, geht es mir hier in keiner Weise um politische Korrektheit und ein ausgewogenes Urteil über den Unterschied zwischen dem männlichen und dem weiblichen Geschlecht. Es geht mir darum, mich einmal ausgiebig auszukotzen. Und ich schreibe all das nur, weil ich weiss, dass der Mann meines Herzens zuviel zu tun hat, um sich mit den Ergüssen seiner phasenweisen durchgeknallten Sozialpartnerin auseinanderzusetzen. Möglicherweise teilt er meine Ansichten nicht...
Warum lassen Frauen sich noch immer schlechter bezahlen für die gleiche Arbeit?
Warum verkaufen Frauen (und da nehme ich mich nicht aus) sich nicht besser?
Warum legen Frauen ihre Brut nicht einfach dem Kerl in die Arme und gehen arbeiten? Es gibt doch jetzt ELTERNgeld! (Das hätte auch den Vorteil, dass sie den Nachwuchs nicht im Blumenkasten verbuddeln müssen, weil sie das mit dem Füttern und Wickeln nicht auf die Reihe bekommen haben.)
Warum rasieren, blondieren, etikettieren wir uns?
Warum lassen wir uns operieren, manipulieren, limitieren?
Warum bestehen wir nicht einfach darauf, dass die Welt jetzt für die nächsten paar tausend Jahre nach unseren Uhren tickt?
Warum bestehen wir nicht auf unseren eigenen Keulen? Und hauen der Welt damit unseren Stempel ins Gesicht?
Ich spreche hier nicht von Maggie Thatcher, Angela Merkel oder Hillary Clinton, die zwar meine Hochachtung für ihre Leistungen haben, möglicherweise aber nur deswegen so weit gekommen sind, weil sie ihre Kampfesform der Männerwelt angepasst haben. Deswegen werden sie auch nichts bewegen, fürchte ich. Nicht, wenn ihre männlichen Anteile Überhand behalten.
Ich spreche von Frau Meyer, die in der Uni putzt, von Frau Metzger, die sich der Parteiräson widersetzt, von Frau Müller, die alleinerziehend ist und Chefin eines mittelständischen Unternehmens, von Frau Schmidt, die im Frauennotruf ehrenamtlich arbeitet, von Frau Simonis, die zugibt, der Machtgeilheit erlegen zu sein.
Wollen wir wirklich zulassen, dass die Jungs immer noch durch die Gegend laufen, unorganisiert, teilweise unfähig, dass sie Züge, Müllabfuhr und Volkswirtschaft lahmlegen, weil zwei von ihnen sich die schrumpeligen Eier schaukeln müssen? Wollen wir wirklich zusehen, wie sie diesen Planeten ins endgültige Aus schiessen, weil sie nicht auf ihre Potenzschleudern und den Einzelplatz im Bundeswehrjet verzichten wollen? Dass unsere Kinder zum größten Teil noch immer männerlos aufwachsen, weil die wenigen, die sich trauen, für den Nachwuchs echte Verantwortung zu übernehmen, als Weicheier verhöhnt werden?
Wollen wir im Jahr 2008 wirklich tatenlos dabei zusehen, wie sie mit modernen Keulen durch eine immer kleiner werdende Welt trampeln, wenn sie im Grundschulalter nicht einmal in akzeptabler Zeit einen Kreis bilden können, der diese Bezeichnung auch verdient hat?
Wollen wir immer noch still abwarten, bis ER sich bewegt?
Entscheiden Sie selbst!
Und noch ein paar Fragen an die Herren:
Wollen Sie sich immer noch unterstellen lassen, Sie hätten sich nicht unter Kontrolle, und jede Frau im Mini würde Ihren Paarungstrieb unweigerlich auslösen?
Wollen Sie wirklich, dass Ihr Sohn und Ihre Tochter nur von einem Geschlecht, also einseitig, erzogen wird?
Was halten Sie von Kommunikation? Miteinander reden? Nicht immer der Stärkere sein müssen? Alberne Rollenstereotypen loslassen dürfen? Weinen dürfen? IHR die Wasserkiste in die Hand drücken, wenn sie schon nach Gleichberechtigung brüllt? Wollen Sie häufiger IHR die Initiative im Bett überlassen, auch auf die Gefahr, dass sich dann für eine Weile nicht soviel tut?
Wollen Sie mit Ihrem Sohn und seinen Freunden einen Kreis üben, der diesen Namen auch verdient hat? Ihnen zeigen, dass Männer nicht so strotzdoof sind, wie sie sich viel zu oft präsentieren?
Es ist Ihre Entscheidung!
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