...heute ist "vom Schneetreiben über Frühlingsgefühle und Gegenwind in den Platzregen". Nein, ich will mich gar nicht beschweren! Nicht sehr jedenfalls. Aber kann frau damit rechnen, dass sie am Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein und mit Sonnenbrille bewaffnet, zwar bei Gegenwind, aber immerhin angenehmen Temperaturen ihre Radfahrt mehr oder weniger (weniger wegen des Gegenwindes, denn der verursacht bei mir prinzipiell eine gewisse Grundnöligkeit) guter Dinge Richtung Arbeit fährt, um dann nach getaner bei strömendem Regen und selbstredend die Richtung gewechselt habendem, noch heftigerem Wind wieder in tiefster Dunkelheit den Weg nach Hause suchen muss?
Ja, ich musste suchen! Irgendein Volltrottel ist mir immer mit Fernlicht entgegengekommen! Das hat geblendet, ich konnte den Radweg nicht mehr sehen und musste noch langsamer fahren als ohnehin schon, um mich nicht auf die Klappe zu legen.
Übrigens, seit mir kürzlich ein Sportkollege berichtete, dass seine Akrobatenkarriere wegen eines Fahrradunfalls (ein fehlgesteuerter Autofahrer fand, dieser Radfahrer sei einer zuviel) beenden musste und inzwischen nahezu 20 kg zugenommen hat, und das alles, obwohl er einen Helm trug, frage ich mich nach Sinn und Unsinn dieser nicht sonderlich attraktiven Kopfbedeckung. Gut, einen Sinn hat der Helm in meinem Fall: Er bändigt meine sich bei Feuchtigkeit wild kringelnden Haare und macht irgendwie eine Art Frisur daraus. Fragen Sie mich nicht, wie. Es funktioniert, das reicht mir.
Wie auch immer, ich hatte meinen Helm während des gesamten Blindfluges auf. So ist zumindest die Kopfhaut im oberen Bereich trocken geblieben. Alles andere war pitschepatschenass, die Einkäufe in meinem Rucksack eingeschlossen.
Aber: Ich kann ja auch aus Sch... Bonbons machen. Wäre ich nicht so durchnässt gewesen, hätte ich mein abendliches Vollbad mit Winterduft nicht so uneingeschränkt genießen können.
Hätte ich mich nicht so mörderisch anstrengen müssen auf Hin- und Rückfahrt, wäre mein Rührei vielleicht nicht so lecker gewesen.
Wäre es trocken gewesen, hätte ich möglicherweise an der Tankstelle auf dem Weg angehalten und mir irgendwelche Schweinereien gekauft. So habe ich zugesehen, dass ich auf dem schnellsten Weg nach Hause kam.
Und hier bin ich: Nicht mehr nass, trotzdem einigermaßen zufrieden mit mir und meinem Leben, dabei ein kleines bisschen in Sorge, ob ich mir einen Schnupfen eingefangen haben könnte. Aber ich war ja in der Badewanne und habe eventuell vorhandene Viren in einem Glas Spätburgunder ersäuft. Und hoffe jetzt, dass sie im Gegensatz zu Problemen nicht schwimmen können.
Morgen habe ich eine Menge Wege zurückzulegen. Kann bitte irgendjemand für Sonne und Rückenwind sorgen?
Ja, ich musste suchen! Irgendein Volltrottel ist mir immer mit Fernlicht entgegengekommen! Das hat geblendet, ich konnte den Radweg nicht mehr sehen und musste noch langsamer fahren als ohnehin schon, um mich nicht auf die Klappe zu legen.
Übrigens, seit mir kürzlich ein Sportkollege berichtete, dass seine Akrobatenkarriere wegen eines Fahrradunfalls (ein fehlgesteuerter Autofahrer fand, dieser Radfahrer sei einer zuviel) beenden musste und inzwischen nahezu 20 kg zugenommen hat, und das alles, obwohl er einen Helm trug, frage ich mich nach Sinn und Unsinn dieser nicht sonderlich attraktiven Kopfbedeckung. Gut, einen Sinn hat der Helm in meinem Fall: Er bändigt meine sich bei Feuchtigkeit wild kringelnden Haare und macht irgendwie eine Art Frisur daraus. Fragen Sie mich nicht, wie. Es funktioniert, das reicht mir.
Wie auch immer, ich hatte meinen Helm während des gesamten Blindfluges auf. So ist zumindest die Kopfhaut im oberen Bereich trocken geblieben. Alles andere war pitschepatschenass, die Einkäufe in meinem Rucksack eingeschlossen.
Aber: Ich kann ja auch aus Sch... Bonbons machen. Wäre ich nicht so durchnässt gewesen, hätte ich mein abendliches Vollbad mit Winterduft nicht so uneingeschränkt genießen können.
Hätte ich mich nicht so mörderisch anstrengen müssen auf Hin- und Rückfahrt, wäre mein Rührei vielleicht nicht so lecker gewesen.
Wäre es trocken gewesen, hätte ich möglicherweise an der Tankstelle auf dem Weg angehalten und mir irgendwelche Schweinereien gekauft. So habe ich zugesehen, dass ich auf dem schnellsten Weg nach Hause kam.
Und hier bin ich: Nicht mehr nass, trotzdem einigermaßen zufrieden mit mir und meinem Leben, dabei ein kleines bisschen in Sorge, ob ich mir einen Schnupfen eingefangen haben könnte. Aber ich war ja in der Badewanne und habe eventuell vorhandene Viren in einem Glas Spätburgunder ersäuft. Und hoffe jetzt, dass sie im Gegensatz zu Problemen nicht schwimmen können.
Morgen habe ich eine Menge Wege zurückzulegen. Kann bitte irgendjemand für Sonne und Rückenwind sorgen?
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