Du glaubst,
Du kennst mich?
Meinen Schatten
zeige ich Dir,
nicht mehr.
Du glaubst,
Du kennst mich?
Mein Inneres
ist ein Steinbruch,
nicht mehr.
Du glaubst,
Du kennst mich?
Mein Leben ist eine Geschichte,
die ich Dir erzähle,
nicht mehr.
Du glaubst,
Du kennst mich?
Meine Spuren habe ich längst verwischt.
Du wirst mich
nicht finden.
Nie mehr.
Frauen und Männer, Pinguine, Zeitgeschehen, Laufen und die Unmöglichkeit gelingender Kommunikation.
29 Februar 2008
27 Februar 2008
Müde bin ich, geh zur Ruh'...
Kennen Sie dieses Schlaflied? Ich weiss leider nur die zweite Strophe:
Müde bin ich, geh zur Ruh',
schließe meine Augen zu.
Der Rest ist Nichtwissen. Oder besser: Nicht erinnern.
Wie ich auf dieses Lied komme? Möglicherweise, weil ich sehr müde bin. Andererseits aber auch sehr dankbar für teilweise energiegeladene TeilnehmerInnen, KundInnen, kleine Hunde.
Das Letzte klingt nur kurz seltsam. Wenn man aber nicht nur hört, sondern auch sieht, dann sieht man möglicherweise einen Huskywelpen, der an seiner Leine auf- und abspringt, strahlend blaue Augen und unglaublich weiches Fell hat. Vielleicht sieht man auch seinen Freund, einen wildgemixten Mischling mittlerer Größe, der, obwohl alle immer zuerst zu diesem "unglaublich süüüüßen" Husky rennen, trotzdem hochvergnügt, voller Energie und sehr freundlich ist. Allerdings hat er mich nachdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass er gerade zu kurz gekommen ist. (Er hat mich angesprungen und kurz und auffordernd gebellt. Ich hoffe, dass ich ihn richtig verstanden habe.)
Das war nur eine kurze Episode des heutigen Tages. Aber sie war prägend, ebenso wie eine Menge Schneeglöckchen, Märzbecher, Krokusse und Narzissen. Und ein paar hellsonnige Flecken am Himmel.
Bin trotzdem müde; irgendwie war dieser Tag sehr lang. Und trotz Husky, Mischling, netten Menschen um mich herum und Frühlingsahnungen muss ich meine Energie von irgendwo in mir holen. Und habe die leise Befürchtung, dass der Vorrat in absehbarer Zeit aufgebraucht sein könnte.
Wenn also eine oder einer der geschätzten LeserInnen ein verstecktes Energiedepot kennt, wäre ich dankbar für einen Hinweis! Ich sage auch nicht weiter, wo es ist; wir könnten es uns teilen.
Für den Fall, dass auch Ihre Energien verbraucht sind und Sie mir nichts abgeben mögen, gehe ich sicherheitshalber ins Bett - vielleicht findet sich über Nacht ja dort etwas?
Ihnen allen wünsche ich eine erholsame Nacht und einen energiegeladenen Donnerstag!
Übrigens gibt es gute und schlechte Posts. Dieser hat ambitioniert begonnen und schwach geendet. Entschuldigung!
Müde bin ich, geh zur Ruh',
schließe meine Augen zu.
Der Rest ist Nichtwissen. Oder besser: Nicht erinnern.
Wie ich auf dieses Lied komme? Möglicherweise, weil ich sehr müde bin. Andererseits aber auch sehr dankbar für teilweise energiegeladene TeilnehmerInnen, KundInnen, kleine Hunde.
Das Letzte klingt nur kurz seltsam. Wenn man aber nicht nur hört, sondern auch sieht, dann sieht man möglicherweise einen Huskywelpen, der an seiner Leine auf- und abspringt, strahlend blaue Augen und unglaublich weiches Fell hat. Vielleicht sieht man auch seinen Freund, einen wildgemixten Mischling mittlerer Größe, der, obwohl alle immer zuerst zu diesem "unglaublich süüüüßen" Husky rennen, trotzdem hochvergnügt, voller Energie und sehr freundlich ist. Allerdings hat er mich nachdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass er gerade zu kurz gekommen ist. (Er hat mich angesprungen und kurz und auffordernd gebellt. Ich hoffe, dass ich ihn richtig verstanden habe.)
Das war nur eine kurze Episode des heutigen Tages. Aber sie war prägend, ebenso wie eine Menge Schneeglöckchen, Märzbecher, Krokusse und Narzissen. Und ein paar hellsonnige Flecken am Himmel.
Bin trotzdem müde; irgendwie war dieser Tag sehr lang. Und trotz Husky, Mischling, netten Menschen um mich herum und Frühlingsahnungen muss ich meine Energie von irgendwo in mir holen. Und habe die leise Befürchtung, dass der Vorrat in absehbarer Zeit aufgebraucht sein könnte.
Wenn also eine oder einer der geschätzten LeserInnen ein verstecktes Energiedepot kennt, wäre ich dankbar für einen Hinweis! Ich sage auch nicht weiter, wo es ist; wir könnten es uns teilen.
Für den Fall, dass auch Ihre Energien verbraucht sind und Sie mir nichts abgeben mögen, gehe ich sicherheitshalber ins Bett - vielleicht findet sich über Nacht ja dort etwas?
Ihnen allen wünsche ich eine erholsame Nacht und einen energiegeladenen Donnerstag!
Übrigens gibt es gute und schlechte Posts. Dieser hat ambitioniert begonnen und schwach geendet. Entschuldigung!
26 Februar 2008
Gedankenwanderungen
Gedanken
wandern manchmal
an Wegen entlang.
Manche dieser Wege
kenne ich nicht,
manche sind so ausgetreten,
dass ich
ins Stolpern
komme.
Alte Wege.
Bekannte Wege.
Wege, die manchmal
in die Irre führen.
Wege, die manchmal
in einer Sackgasse enden.
Manche Wege sind neu,
beängstigend.
Und ich weigere mich,
sie zu gehen.
Manche Wege sind neu,
aufregend.
Ich renne sie entlang,
ohne Halt zu suchen.
Oft habe ich die Hoffnung,
Dich
am Ende eines dieser Wege
zu finden.
wandern manchmal
an Wegen entlang.
Manche dieser Wege
kenne ich nicht,
manche sind so ausgetreten,
dass ich
ins Stolpern
komme.
Alte Wege.
Bekannte Wege.
Wege, die manchmal
in die Irre führen.
Wege, die manchmal
in einer Sackgasse enden.
Manche Wege sind neu,
beängstigend.
Und ich weigere mich,
sie zu gehen.
Manche Wege sind neu,
aufregend.
Ich renne sie entlang,
ohne Halt zu suchen.
Oft habe ich die Hoffnung,
Dich
am Ende eines dieser Wege
zu finden.
23 Februar 2008
Tage
Es gibt Tage...
Besondere Tage.
Solche Tage wie heute.
Hervorragende Tage.
Heute war so ein Tag.
Ein Tag, der irgendwie anders ist.
Ein Tag, der sich von den anderen unterscheidet.
Mehr Sonne.
Wärmer als sonst.
Steigender Energiepegel.
Mit den durch diese Energie versprühten Funken
kann ich andere anzünden.
Manchmal entflammen sie.
Leuchten, strahlen,
schicken mir ihre Energie zurück,
gesammelt.
Das sind großartige Tage.
Tage, die Dankbarkeit erzeugen.
Tage voller Lächeln.
Tage, deren Glücksmomente
direkt vor meiner Nase
Fangen spielen.
Es gibt auch andere Tage.
Schwere Tage,
traurig und voller Zweifel.
Aber an diesem Tag hat die Sonne des fast vergangenen Heute
allen Schwermut in ihren Schatten gestellt.
Ich bleibe im Licht
für den Moment.
Besondere Tage.
Solche Tage wie heute.
Hervorragende Tage.
Heute war so ein Tag.
Ein Tag, der irgendwie anders ist.
Ein Tag, der sich von den anderen unterscheidet.
Mehr Sonne.
Wärmer als sonst.
Steigender Energiepegel.
Mit den durch diese Energie versprühten Funken
kann ich andere anzünden.
Manchmal entflammen sie.
Leuchten, strahlen,
schicken mir ihre Energie zurück,
gesammelt.
Das sind großartige Tage.
Tage, die Dankbarkeit erzeugen.
Tage voller Lächeln.
Tage, deren Glücksmomente
direkt vor meiner Nase
Fangen spielen.
Es gibt auch andere Tage.
Schwere Tage,
traurig und voller Zweifel.
Aber an diesem Tag hat die Sonne des fast vergangenen Heute
allen Schwermut in ihren Schatten gestellt.
Ich bleibe im Licht
für den Moment.
22 Februar 2008
Frühlingsgefühle?
Habe heute meine Frühlingsgefühle gegen Arbeitsüberschuss getauscht. Und es hat unglaublich viel Spaß gemacht! Manchmal wundere ich mich, woher die Energie kommt. Es gibt Tage, da habe ich (fast) überhaupt nichts zu tun, könnte entspannt auf der Couch liegen, vielleicht sogar meine Zeit mit starrem Blick auf ein buntes Viereck verschwenden. Manchmal tue ich das auch. Und genau diese Tage hinterlassen in mir ein Gefühl des Verlustes. Sie vergehen in unglaublicher Geschwindigkeit, ohne gewesen zu sein. Möglicherweise sterben sie sogar, diese Tage. Etwas von mir stirbt in jedem Fall.
Aber es gibt andere Tage, Tage, an denen ich schon voller Energie aus dem Bett springe, ohne Probleme 12 Stunden arbeiten und im Anschluss noch bloggen kann. Das sind die Tage, in denen ich nicht einmal in die Nähe eines Fernsehers komme, Tage, an denen ich das Gefühl habe, dass es fliesst, nicht, dass ich überflüssig bin. Das sind großartige Tage, und mit jedem werde ich ein wenig jünger. Gefühlt.
Möglicherweise hat das mit Sinn zu tun. Sinnerfüllung. Sinnesfüllung. Gefüllt mit Sinn. Sinn gefühlt. Sinn gelebt. Sinn statt Konsum.
Ich weiss das. Möglicherweise wissen wir alle das. Oder anders: Möglicherweise wissen all diejenigen das, die wissen, wie sie ihre Zeit kreativ, intuitiv, innovativ, aktiv herumbringen können.
Aber warum tue ich es viel zu selten? Warum will es mir einfach nicht gelingen, dieses unglaublich gute Gefühl zu konservieren, dass nach Tun, Leben, Machen schreit?
Warum gestatte ich so oft, so vielen, anderen, sogar mir, meine Energie zu verschwenden, aufzusaugen, zu stehlen?
Es ist Freitagabend, 22.30 Uhr. Ich habe gearbeitet, trainiert, geredet, zugehört, gefühlt, gelebt. Es war ein wunderschöner Tag.
Werde ich mir dieses Gefühl merken können? Werde ich gut zu meiner Zeit sein, zu meinem Leben? Werde ich mich entziehen können, wenn die Grauen Herren kommen? Werde ich in aller Ruhe weiter die Straße fegen, meine Straße?
Frühlingsgefühle? Ja! Sie dürfen stürmisch sein.
Aber es gibt andere Tage, Tage, an denen ich schon voller Energie aus dem Bett springe, ohne Probleme 12 Stunden arbeiten und im Anschluss noch bloggen kann. Das sind die Tage, in denen ich nicht einmal in die Nähe eines Fernsehers komme, Tage, an denen ich das Gefühl habe, dass es fliesst, nicht, dass ich überflüssig bin. Das sind großartige Tage, und mit jedem werde ich ein wenig jünger. Gefühlt.
Möglicherweise hat das mit Sinn zu tun. Sinnerfüllung. Sinnesfüllung. Gefüllt mit Sinn. Sinn gefühlt. Sinn gelebt. Sinn statt Konsum.
Ich weiss das. Möglicherweise wissen wir alle das. Oder anders: Möglicherweise wissen all diejenigen das, die wissen, wie sie ihre Zeit kreativ, intuitiv, innovativ, aktiv herumbringen können.
Aber warum tue ich es viel zu selten? Warum will es mir einfach nicht gelingen, dieses unglaublich gute Gefühl zu konservieren, dass nach Tun, Leben, Machen schreit?
Warum gestatte ich so oft, so vielen, anderen, sogar mir, meine Energie zu verschwenden, aufzusaugen, zu stehlen?
Es ist Freitagabend, 22.30 Uhr. Ich habe gearbeitet, trainiert, geredet, zugehört, gefühlt, gelebt. Es war ein wunderschöner Tag.
Werde ich mir dieses Gefühl merken können? Werde ich gut zu meiner Zeit sein, zu meinem Leben? Werde ich mich entziehen können, wenn die Grauen Herren kommen? Werde ich in aller Ruhe weiter die Straße fegen, meine Straße?
Frühlingsgefühle? Ja! Sie dürfen stürmisch sein.
Frühlingsstürme
Heute Morgen, dem Wecker hatte ich gerade den Garaus gemacht, dachte ich für einen kurzen Moment: "Frühling! Sommer! Erste Hitzewelle!" Nein, ich leide nicht unter dem persönlichen Sommer, der Frauen in mittleren Jahren anspringt und medizinisch "Klimakterium" heisst. Vom Gefühl her bin ich eher noch pubertär. Mein biologisches Alter ist 33,5. Vom "echten" Alter spreche ich hier nicht.
Aber vom Frühling. Die Vögel haben gezwitschert, als hätten sie erstens einen eingebauten Verstärker (pro Vogel) und wären zweitens gerade in größeren Schwärmen aus dem sonnigen Süden angereist. Ich bin noch ein wenig im Bett liegengeblieben und habe dem Konzert zugehört. George Winston ist großartig, Keith Jarrett auch, aber gegen einen morgendlichen Vogel-Jam können sie wenig ausrichten.
Irgendwann kommt jedoch der Zeitpunkt, sich der Realität zu stellen. Das bedeutete heute morgen für mich, beim Öffnen der Balkontür fast aus meiner Wohnung geweht zu werden und ob der doch recht kühlen Luft, die dann hereinströmte, rasch die Heizung aufzudrehen.
Ist aber egal. Es WIRD Frühling! Bald! Gleich morgen vielleicht!
Ich gehöre nämlich zu den Optimistinnen. Mein Glas ist halbvoll. Mein Roman wird ein Bestseller. Meine Mutter wird ihr Hörgerät lieben lernen. Alles wird gut. Der Sommer wird warm und sonnig. Die Menschen haben sich lieb. Jungen lernen den Doppelkreis. (Ist ein Insider und hat mit der eher mangelhaften Koordinations- und Organisationsfähigkeit männlicher Wesen schon im frühen Kindesalter zu tun.) "Geiz ist geil!" und "Wir hassen teuer!" wird von "Ich bin bereit, einen adäquaten Preis für Qualität zu zahlen." abgelöst. Klaus Zumwinkel erschießt sich. Die steuerhinterziehenden und -verschwendenden Eliten werden nach Liechtenstein gekarrt, drumherum wird eine hohe Mauer gebaut, und alles, was die Damen und Herren (Warum bin ich so sicher, dass es sich hier mehrheitlich um Herren handelt??) in die Hände bekommen, sind Schaufel und Hammer.
Wollen wir noch ein wenig weiterspinnen?
AutofahrerInnen finden ihre Blinker wieder und kommunizieren miteinander.
Kinder werden zur Bewegung animiert.
Eltern sprechen mit ihren Kindern.
Diejenigen, die einen Job haben, geben alles, um ihn gut zu machen. Auch die Manager, obwohl die wissen, dass sie in jedem Fall ihre millionenschwere Gratifikation bekommen.
Angela Merkel trifft Entscheidungen.
Roland Koch platzt.
Christian Wulff stellt sein Dauergrinsen ein.
Barack Obama wird amerikanischer Präsident. (Hillary Clinton ist nicht meine Favoritin, weil sie für meinen Geschmack zu sehr "da rein" will. Noch einen Schröder, weiblich oder nicht, braucht die Welt nun wirklich nicht, finde ich.)
Muslimische Frauen übernehmen die Regierung in der arabischen Welt, reissen sich die Tücher vom Kopf, sperren ihre Kerle in der Küche ein und beanspruchen die erste Reihe in der Moschee für sich.
Mein ganz persönlicher Wunsch?
Sofortige Einstellung jeglicher Süßwarenproduktion. Oder die nicht fett machende Schokolade. Oder Selbstdisziplin. Oder eine körperliche Konstitution, die all die vielen Kalorien spielend wegsteckt (und zwar nicht in die Körpermitte!). Und später dann möchte ich gern mit meinem Hörgerät zurechtkommen.
Aber vom Frühling. Die Vögel haben gezwitschert, als hätten sie erstens einen eingebauten Verstärker (pro Vogel) und wären zweitens gerade in größeren Schwärmen aus dem sonnigen Süden angereist. Ich bin noch ein wenig im Bett liegengeblieben und habe dem Konzert zugehört. George Winston ist großartig, Keith Jarrett auch, aber gegen einen morgendlichen Vogel-Jam können sie wenig ausrichten.
Irgendwann kommt jedoch der Zeitpunkt, sich der Realität zu stellen. Das bedeutete heute morgen für mich, beim Öffnen der Balkontür fast aus meiner Wohnung geweht zu werden und ob der doch recht kühlen Luft, die dann hereinströmte, rasch die Heizung aufzudrehen.
Ist aber egal. Es WIRD Frühling! Bald! Gleich morgen vielleicht!
Ich gehöre nämlich zu den Optimistinnen. Mein Glas ist halbvoll. Mein Roman wird ein Bestseller. Meine Mutter wird ihr Hörgerät lieben lernen. Alles wird gut. Der Sommer wird warm und sonnig. Die Menschen haben sich lieb. Jungen lernen den Doppelkreis. (Ist ein Insider und hat mit der eher mangelhaften Koordinations- und Organisationsfähigkeit männlicher Wesen schon im frühen Kindesalter zu tun.) "Geiz ist geil!" und "Wir hassen teuer!" wird von "Ich bin bereit, einen adäquaten Preis für Qualität zu zahlen." abgelöst. Klaus Zumwinkel erschießt sich. Die steuerhinterziehenden und -verschwendenden Eliten werden nach Liechtenstein gekarrt, drumherum wird eine hohe Mauer gebaut, und alles, was die Damen und Herren (Warum bin ich so sicher, dass es sich hier mehrheitlich um Herren handelt??) in die Hände bekommen, sind Schaufel und Hammer.
Wollen wir noch ein wenig weiterspinnen?
AutofahrerInnen finden ihre Blinker wieder und kommunizieren miteinander.
Kinder werden zur Bewegung animiert.
Eltern sprechen mit ihren Kindern.
Diejenigen, die einen Job haben, geben alles, um ihn gut zu machen. Auch die Manager, obwohl die wissen, dass sie in jedem Fall ihre millionenschwere Gratifikation bekommen.
Angela Merkel trifft Entscheidungen.
Roland Koch platzt.
Christian Wulff stellt sein Dauergrinsen ein.
Barack Obama wird amerikanischer Präsident. (Hillary Clinton ist nicht meine Favoritin, weil sie für meinen Geschmack zu sehr "da rein" will. Noch einen Schröder, weiblich oder nicht, braucht die Welt nun wirklich nicht, finde ich.)
Muslimische Frauen übernehmen die Regierung in der arabischen Welt, reissen sich die Tücher vom Kopf, sperren ihre Kerle in der Küche ein und beanspruchen die erste Reihe in der Moschee für sich.
Mein ganz persönlicher Wunsch?
Sofortige Einstellung jeglicher Süßwarenproduktion. Oder die nicht fett machende Schokolade. Oder Selbstdisziplin. Oder eine körperliche Konstitution, die all die vielen Kalorien spielend wegsteckt (und zwar nicht in die Körpermitte!). Und später dann möchte ich gern mit meinem Hörgerät zurechtkommen.
18 Februar 2008
Gefunden?
Es gibt eine Zeit
für Leichtigkeit.
Es gibt eine Zeit
für Spielereien.
Es gibt eine Zeit
für Ironie.
Es gibt eine Zeit
für Gelächter.
Es gibt eine Zeit
für Tränen.
Es gibt eine Zeit
für Sein.
Es gibt eine Zeit
für Betäubung.
Es gibt eine Zeit
für Ruhe.
Es gibt eine Zeit
für Liebe.
Es gibt eine Zeit
für Finden.
Was hast Du
gefunden
in letzter Zeit?
für Leichtigkeit.
Es gibt eine Zeit
für Spielereien.
Es gibt eine Zeit
für Ironie.
Es gibt eine Zeit
für Gelächter.
Es gibt eine Zeit
für Tränen.
Es gibt eine Zeit
für Sein.
Es gibt eine Zeit
für Betäubung.
Es gibt eine Zeit
für Ruhe.
Es gibt eine Zeit
für Liebe.
Es gibt eine Zeit
für Finden.
Was hast Du
gefunden
in letzter Zeit?
Elfchen - fortgesetzt
Bin
ich wirklich
verunsichert durch Dich?
Nein, das wäre schamlos
gelogen.
Gelogen
hätte ich,
wenn ich behauptete,
ich sei glücklich im
Moment.
Moment,
warte doch!
Nimm mich mit!
Lass mich nicht hier!
Bleib!
Bleib!
Das sagt
ein Mensch, der
nicht weiss, wo woanders
ist.
ich wirklich
verunsichert durch Dich?
Nein, das wäre schamlos
gelogen.
Gelogen
hätte ich,
wenn ich behauptete,
ich sei glücklich im
Moment.
Moment,
warte doch!
Nimm mich mit!
Lass mich nicht hier!
Bleib!
Bleib!
Das sagt
ein Mensch, der
nicht weiss, wo woanders
ist.
Lebenslinien II
Da ist
eine Lebenslinie
in meiner Hand.
Deute ich sie,
sehe ich,
dass ich Kinder hätte haben
sollen.
Dass ich hätte fortgehen
sollen.
Dass ich niemals hätte zurückkommen
dürfen.
Meine Lebenslinie
war zu kurz.
eine Lebenslinie
in meiner Hand.
Deute ich sie,
sehe ich,
dass ich Kinder hätte haben
sollen.
Dass ich hätte fortgehen
sollen.
Dass ich niemals hätte zurückkommen
dürfen.
Meine Lebenslinie
war zu kurz.
Träume
Gerade habe ich für einen Moment innegehalten. Es ist recht schwer, das, was man gerade tut, zu unterbrechen, um über Träume nachzudenken. Machen geht schließlich viel besser. Machen heisst auch, nicht allzuviel denken zu müssen. Ich habe ein gemachtes Wochenende hinter mir. Habe machen lassen. Das hinterlässt Trauer. Trauer um nicht gelebte Stunden, Trauer um verlorene Zeit, die wichtig werden könnte, wenn Zeit knapp wird.
Was genau hindert uns daran, zu tun, was wir uns erträumen? Träumen wir nicht farbig genug? Sind unsere Träume zu wenig erstrebenswert? Vergessen wir sie immer wieder?
Ich kann hier nicht von den Träumen anderer Menschen reden, nur von meinen. Sie sind klar und deutlich vor meinem inneren Auge, und doch lasse ich sie viel zu oft ausser Acht. Bin nicht achtsam, wenn es um Träume geht. Verlaufe mich im Alltäglichen, lasse zu, dass mir meine Energie verloren geht irgendwo in den Weiten von Liebe, Loyalität, Lebensaufgaben und anderen L's.
Eigentlich weiss ich, wo ich sein will. Eigentlich sehe ich meinen Traum sehr deutlich. Eigentlich ist er nicht einmal sehr weit entfernt. Eigentlich könnte ich ihn mit einem geliebten Menschen leben.
Eigentlich.
Tun Sie das nicht. Lassen Sie nicht zu, am Ende Ihres Lebens feststellen zu müssen, dass Sie Ihr Leben mit Rest gefüllt haben statt den Rest mit Leben! Rennen Sie! Öffnen Sie Ihre Augen für das, was Sie irgendwann einmal geträumt haben - vielleicht möchte es nur gefunden werden.
Nachrichten sind Worte. Pläne sind Worte. Steuererklärungen sind Zahlen. Kontoauszüge sind Zahlen. Nichts wert. Nicht einmal mehr Papier.
Gehen Sie los, wohin auch immer. Suchen Sie. Vielleicht gibt es etwas zu finden.
Warum ich das sage? Worte. Zahlen. Ich habe mich noch nicht sehr weit bewegt.
Aber ich träume noch immer.
Was genau hindert uns daran, zu tun, was wir uns erträumen? Träumen wir nicht farbig genug? Sind unsere Träume zu wenig erstrebenswert? Vergessen wir sie immer wieder?
Ich kann hier nicht von den Träumen anderer Menschen reden, nur von meinen. Sie sind klar und deutlich vor meinem inneren Auge, und doch lasse ich sie viel zu oft ausser Acht. Bin nicht achtsam, wenn es um Träume geht. Verlaufe mich im Alltäglichen, lasse zu, dass mir meine Energie verloren geht irgendwo in den Weiten von Liebe, Loyalität, Lebensaufgaben und anderen L's.
Eigentlich weiss ich, wo ich sein will. Eigentlich sehe ich meinen Traum sehr deutlich. Eigentlich ist er nicht einmal sehr weit entfernt. Eigentlich könnte ich ihn mit einem geliebten Menschen leben.
Eigentlich.
Tun Sie das nicht. Lassen Sie nicht zu, am Ende Ihres Lebens feststellen zu müssen, dass Sie Ihr Leben mit Rest gefüllt haben statt den Rest mit Leben! Rennen Sie! Öffnen Sie Ihre Augen für das, was Sie irgendwann einmal geträumt haben - vielleicht möchte es nur gefunden werden.
Nachrichten sind Worte. Pläne sind Worte. Steuererklärungen sind Zahlen. Kontoauszüge sind Zahlen. Nichts wert. Nicht einmal mehr Papier.
Gehen Sie los, wohin auch immer. Suchen Sie. Vielleicht gibt es etwas zu finden.
Warum ich das sage? Worte. Zahlen. Ich habe mich noch nicht sehr weit bewegt.
Aber ich träume noch immer.
Lebenslinien
Lebenslinien
schlängeln
leise
hin und her,
vor und zurück.
Manchmal kreisen sie
um sich selbst.
Manchmal bleiben sie
einfach stehen.
Manchmal beissen sie.
schlängeln
leise
hin und her,
vor und zurück.
Manchmal kreisen sie
um sich selbst.
Manchmal bleiben sie
einfach stehen.
Manchmal beissen sie.
10 Februar 2008
Manchmal komme ich anders aus dem Wald heraus, als ich hineingegangen bin.
Das ist nicht ganz so wie die Geschichte mit dem in den Wald hineinrufen. Erstens habe ich nicht gerufen, zweitens hat es nicht geschallt und drittens bin ich mit einer riesigen Wut im Bauch in den Wald hineingegangen und entspannt herausgekommen. Ich musste lange laufen dafür, etwas mehr als zwei Stunden, und ich habe es geschafft, meinen Puls GEHENDERWEISE für kurze Zeit über 150 Schläge pro Minute zu treiben. Gut, ich habe auch gehenderweise alles überholt, was vor mir spazierte.
Aber ich wollte von der heilsamen Kraft eines im Februar frühlingshaft riechenden Waldes erzählen: Stinkwütend, verletzt, trotzig bin ich losgelaufen. (Warum sage ich hier nicht, sonst wird mir wieder Seelenstriptease unterstellt. Falls übrigens irgendjemand weiss, wie Striptease geht, hier bin ich! Aber das ist ein anderes Thema...) Matschig war es vom vielen Regen der letzten Woche, und ich habe gemault, weil ich eine weisse Hose anhatte und dauernd weggerutscht bin.
Erst ging es ein wenig durch die Felder, dann bin ich in den Wald abgebogen, war recht bald genervt vom regen Spazierverkehr. Klar, wie sollte auch irgendjemand ausser mir auf die Idee kommen, bei strahlendem Sonnenschein spazieren zu gehen! Ich überholte also alles, was da so herumschlich, versuchte, beim Überholen möglichst leise zu atmen und meine Selbstgespräche auf ein Minimum zu beschränken.
Dann fand ich einen Abzweig, diametral entgegengesetzt der üblichen Wege. Dankbar bog ich rechts ab, es ging bergab, es duftete nach feuchter Erde, nach Blumen, die ich allerdings nicht entdecken konnte, und endlich kam mir niemand mehr entgegen. Inzwischen war ich etwa 45 Minuten unterwegs, und ich hatte das Gefühl, ein wenig ruhiger zu werden, mich auf die Umgebung einlassen zu können. Ich hatte zwar ein vage Idee, wohin der Weg führen könnte, war mir aber nicht sicher. Egal.
Irgendwann bog ich einfach rechts ab, es ging steil bergauf, und während ich mich hinaufkämpfte, sah ich zum ersten Mal seit ewigen Zeiten Rehe in freier Wildbahn. Nicht aus dem Auto- oder Zugfenster, sondern live und lebendig, vielleicht einhundert Meter vor mir! Der Wind stand gut, sie nahmen mich anscheindend nicht wahr. Ich stand und staunte. Die Rehe standen und schauten. Dann, der Wind wollte nicht mehr stehen, sondern drehen, müssen sie mich gerochen haben. So richtig hektisch wurden sie allerdings nicht; vielleicht spürten sie, dass ich inkonsquente Vegetarierin, jedenfalls keine Jägerin bin.
Kurz darauf traf ich noch an einem Holzstapel auf eine Maus.
Dann sah ich die Sonne, orientierte mich und raste quer durch den Wald in Richtung ??? Ich glaube, die Sonne stand im Westen und ich wollte so etwa nach Norden, also liess ich sie halblinks und kämpfte mich weiter bergan.
Am Ende meines Querfeldeinabenteuers traf ich auf einen Weg und ein Paar mittleren Alters. Ich muss einen putzigen Anblick geboten haben: Meine zwar ausrangierten, aber trotzdem weissen Aerobichosen hatte ich hochgekrempelt, an den Füßen ebenso alt aussehende Hüppeschuhe, auf der Nase eine Sonnenbrille, die mir das Aussehen von Puck, der Stubenfliege, verleiht. Freundlicherweise gaben die beiden mir trotzdem Auskunft (Ich orientierungsloses Wesen war tatsächlich in die richtige Richtung unterwegs!), aber ich hatte das Gefühl, dass sie gleich nach der nächsten Wegbiegung in brüllendes Gelächter ausgebrochen sind.
Der Weg zu meinem Auto führte durch baumgefiltertes Sonnenlicht. Ich konnte nicht anders als dauerzulächeln.
Nach diesem Spaziergang war der Tag anders: Ich fand alle um mich herum, wenn nicht nett, dann interessant, und so, wie ich tagsüber die Sonne genossen habe, geniesse ich jetzt die Sterne.
Vorhin habe ich vielleicht zehn Minuten im Dunkeln auf meinem Balkon gestanden und Himmel geguckt.
Ist wirklich noch irgendein Streit, irgendein schlechtes Gefühl wichtig, wenn die Welt vor meiner gerunzelten Stirn so unglaublich schön ist? Ist es wirklich nötig, sich Gedanken wegen der letzten beiden Tage zu machen, wenn die Unendlichkeit über mir leuchtet und ich den Finger hineinstecken kann? Ist es sinnvoll, mein Gehirn zu zergrübeln, wenn ich stattdessen einem jungen Golden Retriever beim Steinefangen zusehen kann? Will ich mich mit Alter, Krankheit und Tod auseinandersetzen, wenn doch letztlich alles LEBEN ist?
Ich habe auf meinem Spaziergang natürlich Higgins und Flöhchens Grab besucht, habe ihnen Steine gebracht und ein paar Tränen geweint. Aber auch das ist Leben. Abschiednehmen gehört dazu, Rehegucken, Mäusesuchen, Sonnegenießen, Wut und Trauer, Glück und Lachen. Und wenn ich es dann geschafft habe, die Kreiserei um meine eigene Person einzustellen, kann ich es uneingeschränkt und unabhängig von allen äußeren Einflüssen genießen, das Leben.
Aber ich wollte von der heilsamen Kraft eines im Februar frühlingshaft riechenden Waldes erzählen: Stinkwütend, verletzt, trotzig bin ich losgelaufen. (Warum sage ich hier nicht, sonst wird mir wieder Seelenstriptease unterstellt. Falls übrigens irgendjemand weiss, wie Striptease geht, hier bin ich! Aber das ist ein anderes Thema...) Matschig war es vom vielen Regen der letzten Woche, und ich habe gemault, weil ich eine weisse Hose anhatte und dauernd weggerutscht bin.
Erst ging es ein wenig durch die Felder, dann bin ich in den Wald abgebogen, war recht bald genervt vom regen Spazierverkehr. Klar, wie sollte auch irgendjemand ausser mir auf die Idee kommen, bei strahlendem Sonnenschein spazieren zu gehen! Ich überholte also alles, was da so herumschlich, versuchte, beim Überholen möglichst leise zu atmen und meine Selbstgespräche auf ein Minimum zu beschränken.
Dann fand ich einen Abzweig, diametral entgegengesetzt der üblichen Wege. Dankbar bog ich rechts ab, es ging bergab, es duftete nach feuchter Erde, nach Blumen, die ich allerdings nicht entdecken konnte, und endlich kam mir niemand mehr entgegen. Inzwischen war ich etwa 45 Minuten unterwegs, und ich hatte das Gefühl, ein wenig ruhiger zu werden, mich auf die Umgebung einlassen zu können. Ich hatte zwar ein vage Idee, wohin der Weg führen könnte, war mir aber nicht sicher. Egal.
Irgendwann bog ich einfach rechts ab, es ging steil bergauf, und während ich mich hinaufkämpfte, sah ich zum ersten Mal seit ewigen Zeiten Rehe in freier Wildbahn. Nicht aus dem Auto- oder Zugfenster, sondern live und lebendig, vielleicht einhundert Meter vor mir! Der Wind stand gut, sie nahmen mich anscheindend nicht wahr. Ich stand und staunte. Die Rehe standen und schauten. Dann, der Wind wollte nicht mehr stehen, sondern drehen, müssen sie mich gerochen haben. So richtig hektisch wurden sie allerdings nicht; vielleicht spürten sie, dass ich inkonsquente Vegetarierin, jedenfalls keine Jägerin bin.
Kurz darauf traf ich noch an einem Holzstapel auf eine Maus.
Dann sah ich die Sonne, orientierte mich und raste quer durch den Wald in Richtung ??? Ich glaube, die Sonne stand im Westen und ich wollte so etwa nach Norden, also liess ich sie halblinks und kämpfte mich weiter bergan.
Am Ende meines Querfeldeinabenteuers traf ich auf einen Weg und ein Paar mittleren Alters. Ich muss einen putzigen Anblick geboten haben: Meine zwar ausrangierten, aber trotzdem weissen Aerobichosen hatte ich hochgekrempelt, an den Füßen ebenso alt aussehende Hüppeschuhe, auf der Nase eine Sonnenbrille, die mir das Aussehen von Puck, der Stubenfliege, verleiht. Freundlicherweise gaben die beiden mir trotzdem Auskunft (Ich orientierungsloses Wesen war tatsächlich in die richtige Richtung unterwegs!), aber ich hatte das Gefühl, dass sie gleich nach der nächsten Wegbiegung in brüllendes Gelächter ausgebrochen sind.
Der Weg zu meinem Auto führte durch baumgefiltertes Sonnenlicht. Ich konnte nicht anders als dauerzulächeln.
Nach diesem Spaziergang war der Tag anders: Ich fand alle um mich herum, wenn nicht nett, dann interessant, und so, wie ich tagsüber die Sonne genossen habe, geniesse ich jetzt die Sterne.
Vorhin habe ich vielleicht zehn Minuten im Dunkeln auf meinem Balkon gestanden und Himmel geguckt.
Ist wirklich noch irgendein Streit, irgendein schlechtes Gefühl wichtig, wenn die Welt vor meiner gerunzelten Stirn so unglaublich schön ist? Ist es wirklich nötig, sich Gedanken wegen der letzten beiden Tage zu machen, wenn die Unendlichkeit über mir leuchtet und ich den Finger hineinstecken kann? Ist es sinnvoll, mein Gehirn zu zergrübeln, wenn ich stattdessen einem jungen Golden Retriever beim Steinefangen zusehen kann? Will ich mich mit Alter, Krankheit und Tod auseinandersetzen, wenn doch letztlich alles LEBEN ist?
Ich habe auf meinem Spaziergang natürlich Higgins und Flöhchens Grab besucht, habe ihnen Steine gebracht und ein paar Tränen geweint. Aber auch das ist Leben. Abschiednehmen gehört dazu, Rehegucken, Mäusesuchen, Sonnegenießen, Wut und Trauer, Glück und Lachen. Und wenn ich es dann geschafft habe, die Kreiserei um meine eigene Person einzustellen, kann ich es uneingeschränkt und unabhängig von allen äußeren Einflüssen genießen, das Leben.
09 Februar 2008
Mehr Elfchen.
Für NichtschonimmermitleserInnen: Elfchen ist eine Kreativitätstechnik mit folgender Regel: Ein Wort in der ersten Zeile, zwei in der zweiten, drei in der dritten, vier in der vierten und eins in der fünften. Und mit diesem letzten Wort fängt dann das nächste Elfchen an.
Elfchen? 11 Wörter eben.
Manchmal
gehen die
Wege des Lebens
ganz woanders hin. Irgendwie
blöd.
Blöd
finde ich
alles, was mich
traurig und mutlos macht.
Immer.
Immer,
wenn ich
viel Blut sehe,
muss ich sehr lange
kotzen.
Kotzen
muss ich
bei allen Horrorfilmen,
die mit herausfallenden Gedärmen
spielen.
Spielen
mag ich.
Aber nicht mehr
heute abend. Vielleicht morgen
wieder?
Wieder
und wieder;
jeden Tag neu
erfinde ich eine neue
Geschichte.
Geschichte
ist oft
eine halbwegs nett
in glitzerndem Geschenkpapier verpackte
Lüge.
Lüge
wäre es,
wenn ich behaupte,
dass ich noch wach
bin.
Das letzte Elfchen war wahr. Allen LeserInnen, FreundInnen, Bekannten, Verwandten, Wohlgesonnenen und KritikerInnen wünsche ich eine erholsame Nacht mit wunderschönen Träumen und einem geliebten Menschen unter der gleichen Decke! Falls der sich gerade eine Auszeit nimmt: Genießen Sie Ihre eigene Nähe - die ist Gold wert!
(Aus irgendwelchen Gründen, die nur die Tastatur meines Laptops kennt, schreibt mein "w" nicht mehr richtig - und das braucht man ziemlich oft, stelle ich fest.)
(Aus irgendwelchen Gründen, die nur die Tastatur meines Laptops kennt, schreibt mein "w" nicht mehr richtig - und das braucht man ziemlich oft, stelle ich fest.)
The Work
Ich könnte jetzt sechs Fragen beantworten und wüsste genau, was ich ohnehin weiss: Es geht nicht um mein Gegenüber, es geht immer nur um mich.
Es geht nicht darum, dass ich etwas von jemandem will, sondern darum, dass ich mir etwas für MICH wünsche.
Es geht nicht darum, dass mir die Verhaltensweisen eines anderen Menschen auf die Nerven gehen, sondern darum, dass ich genau diese Verhaltensweisen an mir selbst nicht mag.
Es geht nicht darum, dass mir irgendjemand meine Wünsche erfüllt, sondern darum, dass ich es selbst tue.
Es geht nicht darum, dass mir jemand nicht genügend Aufmerksamkeit entgegenbringt, sondern darum, dass ich selbst nicht aufmerksam genug mir gegenüber bin.
Möglicherweise liessen sich viele Konflikte vermeiden, wenn wir uns öfter in Erinnerung rufen könnten, dass wir verantwortlich sind für unser Wohlbefinden, niemand sonst, kein Gott, keine Kirche, kein Ehemann, keine Ehefrau, kein Geliebter, keine Geliebte.
Hier kann ich nur von mir reden: Ich ertappe mich häufig dabei, dass ich in meinem Gegenüber das bekämpfe, was ich bei mir nicht leiden kann. Ist ja auch einfacher.
Nein, ich will nicht nett sein! Ich will nach wie vor wütend sein und diese Wut genießen! Ich will auch einmal wild um mich schlagen. Aber vielleicht treffe ich seltener mich selbst, wenn ich weniger angreife?
Manchmal wäre ich gern der Dalai Lama. Oder Gandhi. Mutter Theresa. Irgendwer in sich Ruhendes und Friedliebendes. Die sind zwar zum Teil schon tot, aber möglicherweise haben sie herausgefunden, worum es geht. Ich rechne in absehbarer Zeit nicht damit.
Es geht nicht darum, dass ich etwas von jemandem will, sondern darum, dass ich mir etwas für MICH wünsche.
Es geht nicht darum, dass mir die Verhaltensweisen eines anderen Menschen auf die Nerven gehen, sondern darum, dass ich genau diese Verhaltensweisen an mir selbst nicht mag.
Es geht nicht darum, dass mir irgendjemand meine Wünsche erfüllt, sondern darum, dass ich es selbst tue.
Es geht nicht darum, dass mir jemand nicht genügend Aufmerksamkeit entgegenbringt, sondern darum, dass ich selbst nicht aufmerksam genug mir gegenüber bin.
Möglicherweise liessen sich viele Konflikte vermeiden, wenn wir uns öfter in Erinnerung rufen könnten, dass wir verantwortlich sind für unser Wohlbefinden, niemand sonst, kein Gott, keine Kirche, kein Ehemann, keine Ehefrau, kein Geliebter, keine Geliebte.
Hier kann ich nur von mir reden: Ich ertappe mich häufig dabei, dass ich in meinem Gegenüber das bekämpfe, was ich bei mir nicht leiden kann. Ist ja auch einfacher.
Nein, ich will nicht nett sein! Ich will nach wie vor wütend sein und diese Wut genießen! Ich will auch einmal wild um mich schlagen. Aber vielleicht treffe ich seltener mich selbst, wenn ich weniger angreife?
Manchmal wäre ich gern der Dalai Lama. Oder Gandhi. Mutter Theresa. Irgendwer in sich Ruhendes und Friedliebendes. Die sind zwar zum Teil schon tot, aber möglicherweise haben sie herausgefunden, worum es geht. Ich rechne in absehbarer Zeit nicht damit.
Gezählte Tage
Früh ins Bett gehen wollte ich.
Früh aufstehen wollte ich.
Die Sonne genießen wollte ich.
Das Leben anlachen wollte ich.
Entspannen wollte ich.
Sinnvolles tun wollte ich.
Mein Tun wollte ich
genießen.
Jetzt zähle ich meinen Tag.
Zu den gewesenen.
Früh aufstehen wollte ich.
Die Sonne genießen wollte ich.
Das Leben anlachen wollte ich.
Entspannen wollte ich.
Sinnvolles tun wollte ich.
Mein Tun wollte ich
genießen.
Jetzt zähle ich meinen Tag.
Zu den gewesenen.
08 Februar 2008
Gesundes Leben
Ja, Sie raten richtig: Wenn Sie bisher regelmäßig mitgelesen haben, einigermaßen informiert über den berühmten "gesunden" Lebensstil oder Altenglisch "healthy lifestyle" sind, erwartet Sie an dieser Stelle eine Abhandlung über Kohlenhydrate, Eiweisse, Fett, Vitamine, Spurenelementen, Massentierhaltung undsoweiter.
Die kommt aber nicht.
Stattdessen gibt es ein Outing.
Wenn Sie fertig gelesen haben, werden Sie möglicherweise nie wieder eine Fitnesstrainerin, Ernährungsberaterin oder Physiotherapeutin ernst nehmen, ebensowenig wie die männlichen Gegenstücke.
Daher möchte ich an dieser Stelle betonen, dass ich ausschließlich und nur für mich spreche.
Ja, ich propagiere die vegetarische Ernährungsform!
Ja, ich maule in jedem fünften Post über dicke Menschen!
Ja, ich hasse Tiertransporte, Gentechnik, McDonalds, Burger King und schlichte Frittenbuden, ausserdem könnte ich NIEMALS eine Kuh, ein Schwein, ein Schaf, irgendein Tier ausser Fischen töten! (Nein, ich weiss nicht, warum ausgerechnet Fische mir keine Probleme bereiten... Aber vielleicht glaube ich ja auch nur, dass ich Fische abmurksen könnte.)
Ja, ich will gesund sein.
Ja, ich will gut aussehen.
Und ja, ich will, wenn ich denn schon alt werden muss, einigermaßen schön altern.
Deswegen treibe ich regelmäßig Sport.
Deswegen vermeide ich soweit wie möglich zuviel Fett.
Deswegen esse ich nur selten tote Tiere.
Deswegen gehe ich fast nie zu McDonalds oder BurgerKing.
Deswegen probiere ich diverse Ernährungs- und Lebensstilrichtungen aus.
Deswegen habe ich ein Problem mit Dicken.
Und.
Oder aber.
Wenn irgendjemand die fettfreie, aber ebensogut schmeckende Schokolade erfände, hätte er eine Stammkundin.
Neulich, als es bei der Mutter meines Liebsten Leber mit Äpfeln, Zwiebeln und Kartoffelpü gab, habe ich hemmungslos zugeschlagen. Und ich hätte viel, viel mehr gegessen, wenn mehr dagewesen wäre.
Ich wäre dreimal die Woche bei McDonalds, wenn die nur nicht so schnarchtatzig wären und ich immer auf diesem blöden Parkstreifen warten müsste. IMMER! Und wenn die ihre später zu ermordenden Viecher nicht mit gentechnisch verändertem Kram fütterten.
Ich liebe Pommes mit Mayo, Currywurst und Rahmschnitzel!
Und ich würde nach jedem stressigen Tag den einen oder anderen Wein trinken, wenn das nicht unmittelbar in die Alkoholkrankheit führte.
Wären keine Konsequenzen zu erwarten, weder an Körper noch an Geist, ich würde fressen wie ein Scheunendrescher und saufen wie ein Loch! Fett ist ein Geschmacksträger! Kohlenhydrate sind großartig, Tiefkühlpizzen und Sahnejoghurt der Gipfel der kulinarischen Erfüllung!
Aber eben.
All das geht nicht, weil es
hässlich,
fett,
unzufrieden macht,
weil es
Energie raubt,
politisch nicht korrekt ist,
zur Massentierhaltung führt und
der Gentechnik in die Arme rennt.
Wenn all das nicht wäre,
wenn ich mich auch dick lieben könnte,
disziplinlos,
mit Falten und Fett,
leicht angeschickert vom vierten Bier
SCHEISS DRAUF!
Die kommt aber nicht.
Stattdessen gibt es ein Outing.
Wenn Sie fertig gelesen haben, werden Sie möglicherweise nie wieder eine Fitnesstrainerin, Ernährungsberaterin oder Physiotherapeutin ernst nehmen, ebensowenig wie die männlichen Gegenstücke.
Daher möchte ich an dieser Stelle betonen, dass ich ausschließlich und nur für mich spreche.
Ja, ich propagiere die vegetarische Ernährungsform!
Ja, ich maule in jedem fünften Post über dicke Menschen!
Ja, ich hasse Tiertransporte, Gentechnik, McDonalds, Burger King und schlichte Frittenbuden, ausserdem könnte ich NIEMALS eine Kuh, ein Schwein, ein Schaf, irgendein Tier ausser Fischen töten! (Nein, ich weiss nicht, warum ausgerechnet Fische mir keine Probleme bereiten... Aber vielleicht glaube ich ja auch nur, dass ich Fische abmurksen könnte.)
Ja, ich will gesund sein.
Ja, ich will gut aussehen.
Und ja, ich will, wenn ich denn schon alt werden muss, einigermaßen schön altern.
Deswegen treibe ich regelmäßig Sport.
Deswegen vermeide ich soweit wie möglich zuviel Fett.
Deswegen esse ich nur selten tote Tiere.
Deswegen gehe ich fast nie zu McDonalds oder BurgerKing.
Deswegen probiere ich diverse Ernährungs- und Lebensstilrichtungen aus.
Deswegen habe ich ein Problem mit Dicken.
Und.
Oder aber.
Wenn irgendjemand die fettfreie, aber ebensogut schmeckende Schokolade erfände, hätte er eine Stammkundin.
Neulich, als es bei der Mutter meines Liebsten Leber mit Äpfeln, Zwiebeln und Kartoffelpü gab, habe ich hemmungslos zugeschlagen. Und ich hätte viel, viel mehr gegessen, wenn mehr dagewesen wäre.
Ich wäre dreimal die Woche bei McDonalds, wenn die nur nicht so schnarchtatzig wären und ich immer auf diesem blöden Parkstreifen warten müsste. IMMER! Und wenn die ihre später zu ermordenden Viecher nicht mit gentechnisch verändertem Kram fütterten.
Ich liebe Pommes mit Mayo, Currywurst und Rahmschnitzel!
Und ich würde nach jedem stressigen Tag den einen oder anderen Wein trinken, wenn das nicht unmittelbar in die Alkoholkrankheit führte.
Wären keine Konsequenzen zu erwarten, weder an Körper noch an Geist, ich würde fressen wie ein Scheunendrescher und saufen wie ein Loch! Fett ist ein Geschmacksträger! Kohlenhydrate sind großartig, Tiefkühlpizzen und Sahnejoghurt der Gipfel der kulinarischen Erfüllung!
Aber eben.
All das geht nicht, weil es
hässlich,
fett,
unzufrieden macht,
weil es
Energie raubt,
politisch nicht korrekt ist,
zur Massentierhaltung führt und
der Gentechnik in die Arme rennt.
Wenn all das nicht wäre,
wenn ich mich auch dick lieben könnte,
disziplinlos,
mit Falten und Fett,
leicht angeschickert vom vierten Bier
SCHEISS DRAUF!
05 Februar 2008
Spiegelbilder
Es gibt einen Menschen, der raubt Energie ohne Ende. Der saugt Dich aus. Nervt rum. Ist ignorant, beratungsresistent, gibt Widerworte und macht nie, was Du sagst.
Dieser Mensch jammert Dir die Ohren voll, dass er sich zu fett findet. Wenn Du aber vorschlägst, einfach einmal vernünftig zu essen, erklärt Dir dieser Mensch, dass er sehr gut selbst weiss, was gesund und vollwertig ist und was nicht.
Dieser Mensch beklagt sich darüber, dass er am Ende eines Tages völlig unzufrieden ist, weil er niemals das schafft, was er sich vorgenommen hat.
Dieser Mensch nimmt sich jeden Abend neu vor, am nächsten Morgen aber ganz bestimmt früh aufzustehen und findet sich dann hektisch hantierend mit sich selbst, weil der Wecker wieder einmal nicht geklingelt hat.
Dieser Mensch hat ein vages Ziel, vielleicht eher einen irgendwie niemals wirklich artikulierten Wunsch, aber er tut nichts dafür, dieses Ziel zu erreichen.
Es gibt Menschen mit Pickeln.
Einem viel zu hohen Körperfettanteil.
Menschen, die sich die Klamotten einfach immer größer kaufen.
Die sich sagen, dass sie morgen aber ganz bestimmt damit beginnen.
Mit was auch immer.
Menschen, die ihrer Umgebung gnadenlos mit ihren Launen auf die Nerven gehen.
Diesen Menschen reichst Du sehr vorsichtig Deinen kleinen Finger und spürst sofort, wie sie Dir beim Am-Arm-Reissen die Schulter auskugeln.
Das sind Menschen, die viel erzählen, aber wenig tun.
Das sind Menschen, die immer nur so tun als ob.
Die sauer sind, wenn Du sie kritisierst.
Die bei ein bisschen Übergewicht sagen, dass jetzt aber die Schmerzgrenze erreicht ist.
Und weiterfressen.
Die bei mehr Übergewicht sagen, dass sie jetzt aber wirklich besser auf sich achten.
Und weiterfressen.
Die träge sind.
Aber genau erklären können, warum es eben gerade nicht anders geht.
Diese Menschen sind irgendwie arme Schweine.
Inkonsequent.
Dabei sehr eloquent.Dieser Mensch jammert Dir die Ohren voll, dass er sich zu fett findet. Wenn Du aber vorschlägst, einfach einmal vernünftig zu essen, erklärt Dir dieser Mensch, dass er sehr gut selbst weiss, was gesund und vollwertig ist und was nicht.
Dieser Mensch beklagt sich darüber, dass er am Ende eines Tages völlig unzufrieden ist, weil er niemals das schafft, was er sich vorgenommen hat.
Dieser Mensch nimmt sich jeden Abend neu vor, am nächsten Morgen aber ganz bestimmt früh aufzustehen und findet sich dann hektisch hantierend mit sich selbst, weil der Wecker wieder einmal nicht geklingelt hat.
Dieser Mensch hat ein vages Ziel, vielleicht eher einen irgendwie niemals wirklich artikulierten Wunsch, aber er tut nichts dafür, dieses Ziel zu erreichen.
Es gibt Menschen mit Pickeln.
Einem viel zu hohen Körperfettanteil.
Menschen, die sich die Klamotten einfach immer größer kaufen.
Die sich sagen, dass sie morgen aber ganz bestimmt damit beginnen.
Mit was auch immer.
Menschen, die ihrer Umgebung gnadenlos mit ihren Launen auf die Nerven gehen.
Diesen Menschen reichst Du sehr vorsichtig Deinen kleinen Finger und spürst sofort, wie sie Dir beim Am-Arm-Reissen die Schulter auskugeln.
Das sind Menschen, die viel erzählen, aber wenig tun.
Das sind Menschen, die immer nur so tun als ob.
Die sauer sind, wenn Du sie kritisierst.
Die bei ein bisschen Übergewicht sagen, dass jetzt aber die Schmerzgrenze erreicht ist.
Und weiterfressen.
Die bei mehr Übergewicht sagen, dass sie jetzt aber wirklich besser auf sich achten.
Und weiterfressen.
Die träge sind.
Aber genau erklären können, warum es eben gerade nicht anders geht.
Diese Menschen sind irgendwie arme Schweine.
Inkonsequent.
Ignorant sich selbst gegenüber.
Aber sehr aufmerksam gegenüber den Fehlern anderer.
Einen dieser Menschen finde ich manchmal besonders unsympathisch.
Ich sehe sie jeden Morgen im Spiegel.
Aber ich traue mich selten, ihr zu sagen, dass sie aus meinem Leben verschwinden soll.
01 Februar 2008
Darmspiegelung (mit lieben Grüßen an Katja)
Luise hat schlechte Laune. Sie darf kein Obst essen, keine Vollkornprodukte, darf keinen Alkohol und keinen Kaffee trinken. Luise hat getan, wozu jeder gewinnorientierte Mediziner ihr raten würde: Sie hat eine Darmspiegelung machen lassen. Damit etwas zu sehen ist, bekommt der oder die zu Spiegelnde Luft in den Darm gepumpt. Dann wird die Sonde eingeführt - wo, brauche ich nicht zu erläutern? Luises Darm ist in Ordnung bzw. er war in Ordnung, bevor die Spiegelung durchgeführt wurde. Jetzt hat sie Bauchweh, üble Blähungen und Hunger.
Luise ist Mitglied in einem Fitnessclub. Sie bestellt das kohlensäurefreie Wasser, das im Mitgliedsbeitrag enthalten ist, knabbert an den bereitgestellten kostenlosen Salzstangen und schimpft. In der Sauna hat sie nicht eine einzige Frucht zu Gesicht bekommen! Übrigens darf Luise kein frisches Obst essen, wegen der Darmspiegelung und dem Wasser.
Nachdem sie die Salzstangen vertilgt hat, macht sie sich über die Kartoffelchips her. Die darf sie, da Chips & Co. weder Vollkornmehl noch Vitamine enthalten.
Luise hat getan, was alle seit Susann Stahnke tun: Sie hat sich zwecks Prophylaxe einen Schlauch mit Kamera dran in den Arsch schieben lassen, damit ein darauf spezialisierter Mediziner erstens feststellen kann, dass sie eigentlich kerngesund ist, und weil die Krankenkasse es ab einem gewissen Alter bezahlt.
Trotzdem ist Luise latent genervt, und das lässt sie an der Servicemitarbeiterin aus. Ich kann das gut verstehen, denn mit einem Schlauch im Arsch und Luft im Gedärm wäre ich garantiert auch kein Sonnenschein. Meine Kollegin, jung und dynamisch, kann sich überhaupt nicht erklären, warum Luise so zickt und beschliesst, sie unsympathisch zu finden. Dabei ist Luise nur eine Kundin, die ....
Ist das etwa nicht im Mitgliedsbeitrag enthalten???
Luise ist Mitglied in einem Fitnessclub. Sie bestellt das kohlensäurefreie Wasser, das im Mitgliedsbeitrag enthalten ist, knabbert an den bereitgestellten kostenlosen Salzstangen und schimpft. In der Sauna hat sie nicht eine einzige Frucht zu Gesicht bekommen! Übrigens darf Luise kein frisches Obst essen, wegen der Darmspiegelung und dem Wasser.
Nachdem sie die Salzstangen vertilgt hat, macht sie sich über die Kartoffelchips her. Die darf sie, da Chips & Co. weder Vollkornmehl noch Vitamine enthalten.
Luise hat getan, was alle seit Susann Stahnke tun: Sie hat sich zwecks Prophylaxe einen Schlauch mit Kamera dran in den Arsch schieben lassen, damit ein darauf spezialisierter Mediziner erstens feststellen kann, dass sie eigentlich kerngesund ist, und weil die Krankenkasse es ab einem gewissen Alter bezahlt.
Trotzdem ist Luise latent genervt, und das lässt sie an der Servicemitarbeiterin aus. Ich kann das gut verstehen, denn mit einem Schlauch im Arsch und Luft im Gedärm wäre ich garantiert auch kein Sonnenschein. Meine Kollegin, jung und dynamisch, kann sich überhaupt nicht erklären, warum Luise so zickt und beschliesst, sie unsympathisch zu finden. Dabei ist Luise nur eine Kundin, die ....
Ist das etwa nicht im Mitgliedsbeitrag enthalten???
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