Ich zeige Dir mein Gesicht,
präsentiere meinen Bauch.
Ich schenke Dir mein Vertrauen,
gebe Dir meine Gedanken.
Ich lasse Dich mich sehen,
verrate Dir meine Träume.
Dir.
Nur Dir?
Frauen und Männer, Pinguine, Zeitgeschehen, Laufen und die Unmöglichkeit gelingender Kommunikation.
28 Februar 2011
22 Februar 2011
Ich bin
alles, was
Du glaubst.
Ich denke.
Viel zuviel.
Für Dich.
Ich liebe
Dich nicht.
Aber ich fühle
mich.
Ich bleibe,
wer ich bin.
Sieh, was immer
Du willst.
Du glaubst.
Ich denke.
Viel zuviel.
Für Dich.
Ich liebe
Dich nicht.
Aber ich fühle
mich.
Ich bleibe,
wer ich bin.
Sieh, was immer
Du willst.
Deine Finger,
lang, schlank, tasten über Tasten.
Du berührst.
Verführst. Mich.
Ich schließe die Augen,
wende mich dem Sternenhimmel zu,
Deine Töne im Ohr.
Du improvisierst.
Ich fühle mich zuhause.
Endlich kann ich
lächeln.
Kann Tränen spüren,
ohne sie zu zeigen.
Du bleibst fern.
Und dafür
danke ich Dir.
Herzlichen Dank an Xenos für die auditive Inspiration!
Du berührst.
Verführst. Mich.
Ich schließe die Augen,
wende mich dem Sternenhimmel zu,
Deine Töne im Ohr.
Du improvisierst.
Ich fühle mich zuhause.
Endlich kann ich
lächeln.
Kann Tränen spüren,
ohne sie zu zeigen.
Du bleibst fern.
Und dafür
danke ich Dir.
Herzlichen Dank an Xenos für die auditive Inspiration!
21 Februar 2011
NEIN!
Ich bin es nicht!
Vielleicht könnte ich sein,
die Du willst.
Vielleicht könnte ich Dir
gefallen,
wenn ich alles aufgäbe,
wenn ich alles liesse,
wenn nichts von mir bliebe,
wenn ich mich für Dich
auflöste.
Jetzt. Immer. Morgen.
Doch dieser Preis
ist zu hoch.
Ich bleibe Ich.
Ohne Dich.
Vielleicht könnte ich sein,
die Du willst.
Vielleicht könnte ich Dir
gefallen,
wenn ich alles aufgäbe,
wenn ich alles liesse,
wenn nichts von mir bliebe,
wenn ich mich für Dich
auflöste.
Jetzt. Immer. Morgen.
Doch dieser Preis
ist zu hoch.
Ich bleibe Ich.
Ohne Dich.
Ich bin es nicht!
Vielleicht könnte ich sein,
die Du willst.
Vielleicht könnte ich Dir
gefallen,
wenn ich alles aufgebe,
wenn ich alles lasse,
wenn nichts von mir bleibt,
wenn ich mich für Dich
auflöse.
Doch dieser Preis
ist zu hoch.
Ich bleibe Ich.
Ohne Dich.
die Du willst.
Vielleicht könnte ich Dir
gefallen,
wenn ich alles aufgebe,
wenn ich alles lasse,
wenn nichts von mir bleibt,
wenn ich mich für Dich
auflöse.
Doch dieser Preis
ist zu hoch.
Ich bleibe Ich.
Ohne Dich.
Wir.
Ich liebe Katzen.
Du dressierst Hunde.
Ich mache Chaos.
Du wäschst Autos.
Ich denke.
Du tust.
Ich fühle.
Du machst.
Ich gehe.
Du bleibst.
Ich lebe.
Du bist.
Du dressierst Hunde.
Ich mache Chaos.
Du wäschst Autos.
Ich denke.
Du tust.
Ich fühle.
Du machst.
Ich gehe.
Du bleibst.
Ich lebe.
Du bist.
14 Februar 2011
Bleib!
Sei still,
schließe Deine Augen.
Ich halte Dich,
ob Du willst oder nicht.
Meine Hände fesseln,
Deine Gedanken.
Halt still,
bleib bei mir.
Ich stütze Dich,
ob Du willst oder nicht.
Meine Gedanken knebeln
Deinen Geist.
12 Februar 2011
Schöne Unterhosen!
Manchmal fühle ich mich besser, wenn ich mir Guido Westerwelle, Herrn zu Guttenberg oder Angela Merkel in Unterhosen vorstelle. Dann muss ich herzhaft lachen, und alles andere ist mir dann völlig gleichgültig.
Manchmal fühle ich mich auch wohl, wenn ich mir vorstelle, ich wäre ganz allein auf der Welt und niemand könnte mich beeinflussen.
Manchmal stelle ich mir vor, wie es sein könnte, wenn wir die "Machthabenden" bis auf die Unterhosen auszögen - und in diesem speziellen Fall: Scheiß auf die Frauenquote!
Manchmal bin ich ein bisschen politisch. Glücklicherweise hört das nach dem ersten Bier wieder auf.
Nach dem zweiten bin ich nur noch wenig aufgeregt.
Nach dem dritten Untertan.
Nach dem vierten sehr, sehr ruhig.
Nach dem fünften mit allem einverstanden.
So funktioniert Demokratie!
Manchmal fühle ich mich auch wohl, wenn ich mir vorstelle, ich wäre ganz allein auf der Welt und niemand könnte mich beeinflussen.
Manchmal stelle ich mir vor, wie es sein könnte, wenn wir die "Machthabenden" bis auf die Unterhosen auszögen - und in diesem speziellen Fall: Scheiß auf die Frauenquote!
Manchmal bin ich ein bisschen politisch. Glücklicherweise hört das nach dem ersten Bier wieder auf.
Nach dem zweiten bin ich nur noch wenig aufgeregt.
Nach dem dritten Untertan.
Nach dem vierten sehr, sehr ruhig.
Nach dem fünften mit allem einverstanden.
So funktioniert Demokratie!
11 Februar 2011
Kampf der Götter
Wie solltest Du mich lieben?
Dir fehlt die Gebrauchsanweisung,
die Dich die richtigen Worte
finden ließe.
Wie solltest Du mit mir sein?
Dir fehlt das Gefühl,
Deine Arme zum richtigen Zeitpunkt
um mich zu legen.
Wie solltest Du mich verstehen?
Du bist Paris, und
ich die jungfräuliche Jägerin.
Ich werde Dir nicht ins Netz gehen.
Du erlegst mich nicht!
Dir fehlt die Gebrauchsanweisung,
die Dich die richtigen Worte
finden ließe.
Wie solltest Du mit mir sein?
Dir fehlt das Gefühl,
Deine Arme zum richtigen Zeitpunkt
um mich zu legen.
Wie solltest Du mich verstehen?
Du bist Paris, und
ich die jungfräuliche Jägerin.
Ich werde Dir nicht ins Netz gehen.
Du erlegst mich nicht!
Leistungsfähigkeit
... könnte sich definieren über Durchhaltevermögen.
... ist möglicherweise eine Zahl, die mit anderen vergleicht.
... hebt in die Höhe.
... beweist Leidensfähigkeit.
... zeigt, dass mann kein Weichei ist.
... macht besser, stärker, größer.
... ist ein Beweis für die Darwin'schen Theorien.
... tötet. Irgendwann.
... doch dieser Tod
wird ein glücklicher sein, ein Ritt in den Sonnenuntergang.
... ist möglicherweise eine Zahl, die mit anderen vergleicht.
... hebt in die Höhe.
... beweist Leidensfähigkeit.
... zeigt, dass mann kein Weichei ist.
... macht besser, stärker, größer.
... ist ein Beweis für die Darwin'schen Theorien.
... tötet. Irgendwann.
... doch dieser Tod
wird ein glücklicher sein, ein Ritt in den Sonnenuntergang.
Wortspiele
Manchmal können
zwei Worte
alles zerstören.
Manchmal verführen
wenige Sätze.
Manchmal gebe ich Dir
Stichworte,
doch Du
hörst sie nicht.
zwei Worte
alles zerstören.
Manchmal verführen
wenige Sätze.
Manchmal gebe ich Dir
Stichworte,
doch Du
hörst sie nicht.
Ägypten
Es ist unglaublich lange her, seit ich dort lebte, man mich als Gast willkommen hieß. Seit ich duldsame Menschen kennengelernt habe, deren Lieblingsworte übersetzt bedeuteten "So Gott will." oder "Shit happens." Diese Menschen haben gerade eine Revolution gemacht - gewaltfrei, friedlich. Da haben die unterschiedlichsten Gruppen sich zusammengetan für ein Ziel, haben gemeinsam gesungen, gefeiert, protestiert.
Ich wäre unglaublich gern dort gewesen. Ich hätte unglaublich gern in diese hoffnungsvollen, strahlenden, kämpferischen Augen geschaut. Ich wäre unglaublich gern ein Teil dieser Kraft gewesen.
Ich muss gestehen, dass mir die Tränen in die Augen treten, wenn ich Bilder dieser friedlichen Revolution sehe, dass mich diese Revolution weit mehr berührt als die Montagsdemonstrationen von Leipzig. Ich habe vor vielen Jahren dieselben Menschen demütig anstehen sehen für Wasser oder Brot, habe ihnen zugehört, wenn sie ihren Präsidenten wie einen Gott in den Himmel hoben.
Was mag möglich sein, wenn DAS möglich ist? Wieviele Träume könnten in Erfüllung gehen mit DIESER Energie?
Wo sind die Millionen ALG-II-Empfänger, die nach Berlin ziehen und Schilder hochhalten?
Wo sind die Menschen, die damit aufhören zu reden und stattdessen tun?
Wo ist UNSER Protest?
Natürlich haben wir weder tunesische noch ägyptische noch spanische Verhältnisse; es geht uns gut. Wir bekommen ALG I und ALG II. Es geht aufwärts mit uns.
ABER.
Wir hängen gerade eine sehr große Zahl von Menschen ab, ohne uns auch nur einmal nach ihnen umzusehen.
Wo ist UNSER Tahrir-Platz?
Wo ist UNSERE Solidarität?
Wann verabschieden wir uns von UNSEREN Lippenbekenntnissen und bewegen unsere ÄRSCHE???
Ich wäre unglaublich gern dort gewesen. Ich hätte unglaublich gern in diese hoffnungsvollen, strahlenden, kämpferischen Augen geschaut. Ich wäre unglaublich gern ein Teil dieser Kraft gewesen.
Ich muss gestehen, dass mir die Tränen in die Augen treten, wenn ich Bilder dieser friedlichen Revolution sehe, dass mich diese Revolution weit mehr berührt als die Montagsdemonstrationen von Leipzig. Ich habe vor vielen Jahren dieselben Menschen demütig anstehen sehen für Wasser oder Brot, habe ihnen zugehört, wenn sie ihren Präsidenten wie einen Gott in den Himmel hoben.
Was mag möglich sein, wenn DAS möglich ist? Wieviele Träume könnten in Erfüllung gehen mit DIESER Energie?
Wo sind die Millionen ALG-II-Empfänger, die nach Berlin ziehen und Schilder hochhalten?
Wo sind die Menschen, die damit aufhören zu reden und stattdessen tun?
Wo ist UNSER Protest?
Natürlich haben wir weder tunesische noch ägyptische noch spanische Verhältnisse; es geht uns gut. Wir bekommen ALG I und ALG II. Es geht aufwärts mit uns.
ABER.
Wir hängen gerade eine sehr große Zahl von Menschen ab, ohne uns auch nur einmal nach ihnen umzusehen.
Wo ist UNSER Tahrir-Platz?
Wo ist UNSERE Solidarität?
Wann verabschieden wir uns von UNSEREN Lippenbekenntnissen und bewegen unsere ÄRSCHE???
Manchmal muss es blutrünstig sein.
Vollmond.
Ich wetze meine Krallen,
striegle mein Fell,
schärfe meine Zähne.
Vollmond.
Ich streiche durch Nächte,
folge Deiner Spur,
nehme Witterung auf.
Vollmond.
Ich zerfetze,
zerreiße,
zerbeiße,
trinke Dein Blut.
Danach
liege ich
bei Dir.
Ich wetze meine Krallen,
striegle mein Fell,
schärfe meine Zähne.
Vollmond.
Ich streiche durch Nächte,
folge Deiner Spur,
nehme Witterung auf.
Vollmond.
Ich zerfetze,
zerreiße,
zerbeiße,
trinke Dein Blut.
Danach
liege ich
bei Dir.
10 Februar 2011
Überdruss
Al Jarreau kann immer noch Gesangsakrobatik. Gerade singt er "Ain't no sunshine when she's gone".
Ist es gut, wenn der Tag dieses Fazit hervorbringt: "Zum Dunkelwerden habe ich ein schönes Lied gehört."? Oder sollte ich mir Sorgen machen?
Ägypten: Mubarak tritt eventuell ab.
Deutschland: Man konnte sich nicht auf einen Kompromiss zur ALG-II-Reform einigen.
Whausen: Es regnet.
Nichts davon ist beeinflussbar. Also stelle ich einmal die ketzerische Frage: Warum muss ich es dann wissen? Um darüber zu diskutieren? Um meinen Standpunkt zu finden? Wo sind die siebeneinhalb Millionen Marsianer, die sich für meinen Standpunkt interessieren, wenn nicht einmal ich es schaffe?
Menschen in Anzügen oder Kostümen geben ihre Sicht der Welt zum Besten. Das wird die Welt nicht verändern, denn das schafft sie ganz allein, die Welt.
Gehen wir doch einmal davon aus, dass unser Universum unendlich und nur eines von unendlich vielen bisher unentdeckten Universen ist. Wenn ich also weniger bin als ein Fliegenschiss im mir bekannten Universum - was bin ich dann in allen?
Gehen wir doch mal davon aus, dass alles, was uns geschieht, nichts weiter ist als ein Auswuchs unserer gestörten Phantasie und ein Atom im tiefen Durchatmen der Putzfrau, die den Fliegenschiss zu entfernen versucht!
Was dann kommt?
Tiefer Frieden.
Ist es gut, wenn der Tag dieses Fazit hervorbringt: "Zum Dunkelwerden habe ich ein schönes Lied gehört."? Oder sollte ich mir Sorgen machen?
Ägypten: Mubarak tritt eventuell ab.
Deutschland: Man konnte sich nicht auf einen Kompromiss zur ALG-II-Reform einigen.
Whausen: Es regnet.
Nichts davon ist beeinflussbar. Also stelle ich einmal die ketzerische Frage: Warum muss ich es dann wissen? Um darüber zu diskutieren? Um meinen Standpunkt zu finden? Wo sind die siebeneinhalb Millionen Marsianer, die sich für meinen Standpunkt interessieren, wenn nicht einmal ich es schaffe?
Menschen in Anzügen oder Kostümen geben ihre Sicht der Welt zum Besten. Das wird die Welt nicht verändern, denn das schafft sie ganz allein, die Welt.
Gehen wir doch einmal davon aus, dass unser Universum unendlich und nur eines von unendlich vielen bisher unentdeckten Universen ist. Wenn ich also weniger bin als ein Fliegenschiss im mir bekannten Universum - was bin ich dann in allen?
Gehen wir doch mal davon aus, dass alles, was uns geschieht, nichts weiter ist als ein Auswuchs unserer gestörten Phantasie und ein Atom im tiefen Durchatmen der Putzfrau, die den Fliegenschiss zu entfernen versucht!
Was dann kommt?
Tiefer Frieden.
09 Februar 2011
Alte Visionen
Schau Dir in die Augen!
Beschwöre die Bilder,
die Dich einst
beglückten.
Sieh Dir an,
wer Du warst.
Sei in der Zeit.
Sei in Deiner Zeit.
Bleib bei Dir!
Und Du wirst fühlen,
was Du gelassen hast.
Beschwöre die Bilder,
die Dich einst
beglückten.
Sieh Dir an,
wer Du warst.
Sei in der Zeit.
Sei in Deiner Zeit.
Bleib bei Dir!
Und Du wirst fühlen,
was Du gelassen hast.
08 Februar 2011
Couch? Bett?
Mitten in meiner Wohnung steht eine quietschrote Couch. Stylisten machen billiges Kunst- zu echtem Leder; vielleicht brauchen sie das.
Für mich ist sie eine Schlafcouch.
Manchmal passiert Anderes.
Das Schwarz des Liebsten macht sich gut auf dieser Couch.
Meine Freitage verbringe ich dort. Schlafend, während eine DVD läuft.
An manchen Tagen kuscheln wir uns dort zusammen, weil wir unsere gemeinsamen Tage mit soviel Tun gefüllt haben, dass wir ausruhen müssen.
Ich liebe meine Couch, wenn ich nach einem Saunaabend darauf zusammenbrechen darf.
Ich liebe sie noch mehr, wenn der Liebste darauf herumspielt.
Ich liebe sie auch ganz anders.
Meine rote Couch hat schon viel mit mir erlebt:
Meine Katze lag erst in meinem Arm, dann auf dem zum Rot passenden grünen Kissen. In einer der Nächte, in denen sie die rote Couch meinem Bett vorzog, starb sie.
Mein Ehemalsliebster hat mir auf dieser Couch eröffnet, dass er sich anderweitig orientiert.
Mein anderer Ehemalsliebster hat mich auf dieser Couch geliebt.
Auf dieser Couch wurden neue, spannende Menschen näher kennen gelernt.
Diese Couch repräsentiert meine Unabhängigkeit von allem, was an mir ziehen mag.
Ich habe geweint auf meiner Couch, während "Grüne Tomaten" im DVD-Player lief, "Gladiator" oder "Legenden der Leidenschaft".
Der einzige Ort in meiner Wohnung, den ich noch lieber mag als meine Couch: Das Bett. Ich darf darin stundenlang bewusstlos sein, und es verlangt von mir nichts anderes als Schwere.
Für mich ist sie eine Schlafcouch.
Manchmal passiert Anderes.
Das Schwarz des Liebsten macht sich gut auf dieser Couch.
Meine Freitage verbringe ich dort. Schlafend, während eine DVD läuft.
An manchen Tagen kuscheln wir uns dort zusammen, weil wir unsere gemeinsamen Tage mit soviel Tun gefüllt haben, dass wir ausruhen müssen.
Ich liebe meine Couch, wenn ich nach einem Saunaabend darauf zusammenbrechen darf.
Ich liebe sie noch mehr, wenn der Liebste darauf herumspielt.
Ich liebe sie auch ganz anders.
Meine rote Couch hat schon viel mit mir erlebt:
Meine Katze lag erst in meinem Arm, dann auf dem zum Rot passenden grünen Kissen. In einer der Nächte, in denen sie die rote Couch meinem Bett vorzog, starb sie.
Mein Ehemalsliebster hat mir auf dieser Couch eröffnet, dass er sich anderweitig orientiert.
Mein anderer Ehemalsliebster hat mich auf dieser Couch geliebt.
Auf dieser Couch wurden neue, spannende Menschen näher kennen gelernt.
Diese Couch repräsentiert meine Unabhängigkeit von allem, was an mir ziehen mag.
Ich habe geweint auf meiner Couch, während "Grüne Tomaten" im DVD-Player lief, "Gladiator" oder "Legenden der Leidenschaft".
Der einzige Ort in meiner Wohnung, den ich noch lieber mag als meine Couch: Das Bett. Ich darf darin stundenlang bewusstlos sein, und es verlangt von mir nichts anderes als Schwere.
Es war einmal...
... ohne gewesen zu sein.
Es war einmal...
... ohne getan worden zu sein.
Es war einmal...
... aber ich wollte es nicht.
Es war einmal...
... ein nicht gelebter Traum.
Du warst einmal.
Es war einmal...
... ohne getan worden zu sein.
Es war einmal...
... aber ich wollte es nicht.
Es war einmal...
... ein nicht gelebter Traum.
Du warst einmal.
07 Februar 2011
Es vollmondet
auf meiner Haut,
streicht über meine Finger,
findet meinen Bauch.
Ich liege wartend,
atme Licht,
fühle. Dich.
Der Mann im Mond
ist weit fort,
doch Du
bleibst.
In mir.
streicht über meine Finger,
findet meinen Bauch.
Ich liege wartend,
atme Licht,
fühle. Dich.
Der Mann im Mond
ist weit fort,
doch Du
bleibst.
In mir.
Neue Wörter - neue Gedanken.
Der Sturm tost
durch meine Sinne,
wirbelt mich
durcheinander.
In meinen Gedanken
herrscht Ebbe.
Meine Gefühle
versickern im Watt.
Doch ich finde Erlösung:
Im Einkaufszentrum gibt es
Tantramassagen
im Sonderangebot.
durch meine Sinne,
wirbelt mich
durcheinander.
In meinen Gedanken
herrscht Ebbe.
Meine Gefühle
versickern im Watt.
Doch ich finde Erlösung:
Im Einkaufszentrum gibt es
Tantramassagen
im Sonderangebot.
Es war einmal...
... ist der klassische Beginn für ein Märchen.
Es ist aber auch die Beschreibung des Endes und muss nicht immer bedeuten, dass sie bis ans Ende ihrer Tage glücklich und zufrieden lebten.
"Es war einmal..." sagen viele Menschen, die verloren haben und sich nicht vorstellen können, das es wieder sein könnte.
"Es war einmal..." ist eine gute Erklärung, warum es jetzt nicht sein kann.
"Es war einmal..." ist die Beschreibung einer Hoffnung, die sich nicht erfüllt hat.
"Es war einmal..." würde ich gern sagen, wenn ich kurz davor bin, nicht mehr zu sein. Aber ich möchte dabei lächeln, weil ich weiß, dass es war.
Es ist aber auch die Beschreibung des Endes und muss nicht immer bedeuten, dass sie bis ans Ende ihrer Tage glücklich und zufrieden lebten.
"Es war einmal..." sagen viele Menschen, die verloren haben und sich nicht vorstellen können, das es wieder sein könnte.
"Es war einmal..." ist eine gute Erklärung, warum es jetzt nicht sein kann.
"Es war einmal..." ist die Beschreibung einer Hoffnung, die sich nicht erfüllt hat.
"Es war einmal..." würde ich gern sagen, wenn ich kurz davor bin, nicht mehr zu sein. Aber ich möchte dabei lächeln, weil ich weiß, dass es war.
06 Februar 2011
Halte mich!
Manchmal finden sich Menschen.
Ohne zu schauen wissen sie,
dass sie gefunden wurden.
Ohne zu prüfen fühlen sie,
dass sie angekommen sind.
Ohne zu reden ahnen sie,
dass sie gehört werden.
Ohne zu denken
lieben sie.
Ohne zu schauen wissen sie,
dass sie gefunden wurden.
Ohne zu prüfen fühlen sie,
dass sie angekommen sind.
Ohne zu reden ahnen sie,
dass sie gehört werden.
Ohne zu denken
lieben sie.
Zu Dir
... zieht es mich.
Bei Dir
... will ich bleiben.
Mit Dir
... kann ich sein.
Ohne Dich
... geht es auch.
Für den Moment.
Geh.
Bei Dir
... will ich bleiben.
Mit Dir
... kann ich sein.
Ohne Dich
... geht es auch.
Für den Moment.
Geh.
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