Die BILD titelt heute im bekannten Schwarz-Rot:
Netto-Löhne so niedrig wie vor 20 Jahren! Staat greift ab wie noch nie!
Ich bin zwar keine klassische Lohnempfängerin, aber nichtsdestotrotz dankbar für die Erklärung, warum ich trotz heftigsten Arbeitens noch immer um den Nullpunkt kreise.
"Staat greift ab" - ich bin auch keine Bild-Leserin, stelle aber fest, dass die Wortwahl erstens treffend und zweitens für jeden und jede verständlich ist. Man muss keinerlei intellektuelle Klimmzüge veranstalten, um zu wissen, wovon die Rede ist und der Autor unternimmt auch nicht den Versuch, eine schlichte Tatsache wortreich zu beschönigen.
"Staat greift ab". Da wurden mit drei fettgedruckten Wörtern gleich mehrere Delikte, für die ein Durchschnittsbürger umgehend hinter Schloss und Riegel wandern würde, zusammengefasst: Räuberische Erpressung (Steuerrecht, GEZ), Korruption und Bestechlichkeit (Gerhard Schröder - GazProm, Werner Müller - RAG, Friedrich Merz - div. Auftraggeber, das verwässerte Nichtraucherschutzgesetz in Niedersachsen - Sponsoring von niedersächsischen Großveranstaltungen durch die Tabakindustrie), Wegelagerei (KfZ- und "Öko-"Steuern, die dann zum Stopfen von Etat-Löchern an anderen Stellen verwendet werden), Unterschlagung und Vorteilnahme (missbräuchliche Nutzung der Bundeswehr-Flugbereitschaft durch S. Gabriel, Umweltminister, U. von der Leyen, Familienministerin und wahrscheinlich noch einige mehr), Vetternwirtschaft (Peter Glos, der seine Geliebte rasch in einen höheren Brüsseler Posten hievt), Anstiftung zum Mord (nämlich den Abschuss eines Passagierflugzeuges, den Verteidigungsminister Jung trotz fehlender gesetzlicher Grundlage befehlen will), Freiheitsberaubung (der BürgerInnen von Heiligendamm anlässlich des Besuches des Paten aus Amerika), Ladendiebstahl (Erhöhung der MwSt. auf 19%) und diverse Umweltdelike (begangen durch MinisterInnen, die sich weigern, Dienstfahrzeuge mit geringem Co2-Ausstoss zu benutzen).
"Der Staat greift ab" - Und als litte das deutsche Volk unter einem kollektiven Stockholm-Syndrom, kehren wir unsere Taschen nach aussen, um auch noch das letzte Hemd und den letzten Cent abzugeben, statt uns mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung aus dem Würgegriff der Gesetzesbrecher zu befreien.
Andererseits sind wir ja nicht entführt worden, sondern haben uns - bildlich gesprochen - unseren Entführern per Wahlzettel an den Hals geworfen.
Netto-Löhne so niedrig wie vor 20 Jahren! Staat greift ab wie noch nie!
Ich bin zwar keine klassische Lohnempfängerin, aber nichtsdestotrotz dankbar für die Erklärung, warum ich trotz heftigsten Arbeitens noch immer um den Nullpunkt kreise.
"Staat greift ab" - ich bin auch keine Bild-Leserin, stelle aber fest, dass die Wortwahl erstens treffend und zweitens für jeden und jede verständlich ist. Man muss keinerlei intellektuelle Klimmzüge veranstalten, um zu wissen, wovon die Rede ist und der Autor unternimmt auch nicht den Versuch, eine schlichte Tatsache wortreich zu beschönigen.
"Staat greift ab". Da wurden mit drei fettgedruckten Wörtern gleich mehrere Delikte, für die ein Durchschnittsbürger umgehend hinter Schloss und Riegel wandern würde, zusammengefasst: Räuberische Erpressung (Steuerrecht, GEZ), Korruption und Bestechlichkeit (Gerhard Schröder - GazProm, Werner Müller - RAG, Friedrich Merz - div. Auftraggeber, das verwässerte Nichtraucherschutzgesetz in Niedersachsen - Sponsoring von niedersächsischen Großveranstaltungen durch die Tabakindustrie), Wegelagerei (KfZ- und "Öko-"Steuern, die dann zum Stopfen von Etat-Löchern an anderen Stellen verwendet werden), Unterschlagung und Vorteilnahme (missbräuchliche Nutzung der Bundeswehr-Flugbereitschaft durch S. Gabriel, Umweltminister, U. von der Leyen, Familienministerin und wahrscheinlich noch einige mehr), Vetternwirtschaft (Peter Glos, der seine Geliebte rasch in einen höheren Brüsseler Posten hievt), Anstiftung zum Mord (nämlich den Abschuss eines Passagierflugzeuges, den Verteidigungsminister Jung trotz fehlender gesetzlicher Grundlage befehlen will), Freiheitsberaubung (der BürgerInnen von Heiligendamm anlässlich des Besuches des Paten aus Amerika), Ladendiebstahl (Erhöhung der MwSt. auf 19%) und diverse Umweltdelike (begangen durch MinisterInnen, die sich weigern, Dienstfahrzeuge mit geringem Co2-Ausstoss zu benutzen).
"Der Staat greift ab" - Und als litte das deutsche Volk unter einem kollektiven Stockholm-Syndrom, kehren wir unsere Taschen nach aussen, um auch noch das letzte Hemd und den letzten Cent abzugeben, statt uns mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung aus dem Würgegriff der Gesetzesbrecher zu befreien.
Andererseits sind wir ja nicht entführt worden, sondern haben uns - bildlich gesprochen - unseren Entführern per Wahlzettel an den Hals geworfen.
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