05 März 2008

Herz-Kreislauf-Prävention

Besser, ich achte jetzt auf Gewicht, Ruhepuls und Blutdruck. Letzteren kenne ich nicht, habe ich das letzte Mal messen lassen (müssen) 1999, als ein Krankenhaus darauf bestand, eine vollständige Anamnese durchzuführen.
Gewicht ist zu hoch, Ruhepuls ebenso, Blutdruck - weiss nicht.
"Auf sich aufpassen" gewinnt neue Dimensionen. Einerseits sollte MAN darauf achten, alle Vorsorgeuntersuchungen (incl. so ekelhafter Sachen wie Darmspiegelungen) mitzumachen, andererseits ist MAN selbst verantwortlich für alles Geschehen. Will heissen: Keine Darmspiegelung - selbst schuld bei Darmkrebs. Darmspiegelung - selbst Schuld bei Darmkrebs; MAN hätte ja den Arzt wechseln können!
Der mündige Patient ist verlangt. Und um die Überlebenschancen als gesetzlich Versicherter im Krankenhaus zu optimieren, empfehlen sich gute Kontakte zur örtlichen Presse, eine Rechtsschutzversicherung und engagierte Angehörige, die auch vor einem eventuellen Konflikt mit dem Pflegepersonal nicht halt machen.
Da es all das selten auf einmal gibt, empfehle ich persönlich einen schnellen Herztod unmittelbar vor der Einlieferung.

Womit wir schon wieder beim Sterben wären. (Traumzauberer, Du musst entschuldigen - ist irgendwie zur Zeit (m)ein Thema...) Aber möglicherweise ist tot besser als leidend, abhängig, dramati- oder traumatisiert.
MEINE Entscheidung wäre der Tod, wenn ich die Möglichkeit hätte, sie zu treffen. Tod tut nicht weh. Hoffe ich. Führt in eine schöne Unendlichkeit. Glaube ich. Ist nicht schlimm. Bin ich sicher. Quälen lassen will ich mich nicht.

Übrigens, um beim Striptease zu bleiben: Meine (Ex-)Katze lebt weiter. Und ganz offensichtlich will sie das auch. Vielleicht wäre Instinkt besser als Denken?
Fühlen können wir (Menschen) schon lange nicht mehr sehr gut... Ist meine persönliche Ansicht.

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